In der Ausstellung werden einzelne Geschichten des Widerstandes anhand von Objekten erzählt und verbildlicht, die bisher noch weitgehend unbekannt sind. Aber auch das Wirken des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird dargestellt, es geht ebenfalls um die Flugblattaktionen der Geschwister Scholl und ihrer Freunde der Weißen Rose und es wird von dem schwäbischen Tüftler Georg Elser erzählt, der am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller Hitler töten und so den Krieg verhindern wollte.
Samstag, 15. September 2012
„Anständig gehandelt – Widerstand und Volksgemeinschaft 1933-1945“
In der Ausstellung werden einzelne Geschichten des Widerstandes anhand von Objekten erzählt und verbildlicht, die bisher noch weitgehend unbekannt sind. Aber auch das Wirken des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird dargestellt, es geht ebenfalls um die Flugblattaktionen der Geschwister Scholl und ihrer Freunde der Weißen Rose und es wird von dem schwäbischen Tüftler Georg Elser erzählt, der am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller Hitler töten und so den Krieg verhindern wollte.
Mittwoch, 12. September 2012
Ratgeber Abschied nehmen - das neue Titelbild ist fertig
Nein, ich bin immer noch nicht ganz fertig mit der Überarbeitung meines Ratgebers "Abschied nehmen - praktischer Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer", den ich bei Amazon als eBook veröffentlichen will. Ja, ich weiß, ich habe gedacht ich würde schon viel eher fertig werden. Aber wie das eben so ist ...Immerhin habe ich, so oft es ging, daran gearbeitet: Den Text habe ich inzwischen ganz durchgesehen. Jetzt fehlt mir noch der Anhang. Ich überlege gerade, ob ich nicht alles, was bisher dort stand, vergessen und mich nur auf nützliche Links beschränken sollte. Da merkt man nämlich, wie die Zeiten sich verändert haben. Ich habe den Ratgeber ja noch vor dem "Internetzeitalter" geschrieben. Da musste man Literatur angeben, damit die Menschen sich umfassender informieren konnten.
Lang ist es her (knapp zwanzig Jahre um genau zu sein). Inzwischen ist alles, aber auch wirklich alles, im Internet zu finden. Deswegen scheint mir ein kommentiertes Link-Verzeichnis viel nützlicher als jede Literaturangabe zu sein. Damit kommt man schließlich zu allen Informationen, die bisher im Anhang versammelt waren.
Gestern habe ich also die Bearbeitung des Textteils abgeschlossen. Danach habe ich mir ein besonderes Vergnügen gegönnt und in meinen Friedhofsfotos nach einem passenden Titelbild gesucht. Ich habe mit Picasa und Irfanview gespielt und hier steht nun das neue Coverbild für den Ratgeber, von mir persönlich entworfen. Ob es das tut, was Amazon von einem Titelbild verlangt: Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflussen?
Sonntag, 9. September 2012
Tankstelle aus den 50er Jahren in Hamburg
Dieses Wochenende ist deutschlandweit der Tag des offenen Denkmals. Wir haben gestern die historische Tankstelle in Hamburg besucht.
Das Gebäude aus den 50er Jahren ist vor einiger Zeit liebevoll restauriert worden und beherbergt inzwischen eine kleine Gastronomie, in der man stilistisch korrekt an Resopal-Tischen sitzen und Kaffee aus zylindrischen Tassen genießen kann. Zeittypische Regale und ein abgerundeter Tresen versetzen einen ebenso in die 50er Jahre, wie die stilechten Zapfsäulen, die allerdings noch kein Benzin liefern. Aber auch das ist angestrebt.
Wie die Bilder zeigen, handelt es sich um ein echtes und heutzutage seltenes bauliches Kleinod. Dazu ist die Tankstelle ein Platz geworden, an dem an die Geschichte der Mobilität auf verschiedene Weise erinnert wird, denn es gibt hier regelmäßige Treffen für Liebhaber historischer Fahrzeuge. Auch Filme werden gezeigt, denn in der ehemaligen Wartungshalle ist Raum genug für ein zahlreiches Publikum.
| Tankplatz mit Zapfsäulen aus den 50ern (Foto Leisner) |
| Selbst die Toilette ist stilistisches passend ausgestaltet! (Foto Leisner) |
| Der Eingangsraum (Foto Leisner) |
| Im Imbiß (Foto Leisner) |
| Blick in den Ölstand (Foto Leisner) |
| Seitenansicht der Tankstelle mit Imbiß (Foto Leisner) |
| Die Rückseite mit KFZ-Prüfstelle für Oldtimer (Foto Leisner) |
Sonntag, 20. Mai 2012
50er Jahre Oldtimer-Treffen im Museum am Kiekeberg
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| Zu fünft aufgereiht: BMW Isetta mit allem drum und dran (Foto Leisner) |
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| Die Reihe der Isettas von der Rückseite (Foto Leisner) |
Aber auch andere Fahrzeuge zogen - nicht nur meine - Bewunderung auf sich:
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| Morgan Threewheeler (Foto Leisner) |
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| Eine Ducati als Kipplaster (Foto Leisner) |
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| Motorradgespann mit Besucherin in der Mode der 50er (Foto Leisner) |
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| Modenschau der besonderen Art: Kleider aus den 50er Jahren (Foto Leisner) |
Und für die "Damen" gibt es sogar ein besonderes Schmankerl: Eine Gruppe der DRK aus Winsen an der Luhe führt eine Modenschau mit Kleidern, Unterwäsche und Nachthemdchen - erinnern Sie sich noch an die Baby-Dolls? - vor.
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Mittwoch, 9. Mai 2012
Eine ausgezeichnete Idee!
Seit Ende 2009 biete ich bei Senioren-Lernen-Online.de (SLO) einmal im Monat einen "Stammtisch" mit dem Titel "Kunstsurfen" an. Die Teilnehmer/innen und ich treffen uns per Skype online. Ich gebe in den Chat die Internetadressen ein, die ich mir vorher herausgesucht habe, und wir alle betrachten so das gleiche Bild - zuhause auf dem jeweils eigenen Bildschirm - und tauschen uns eine Stunde lang über das aus, was wir sehen. Jeder kann die Sitzungen später auch noch einmal "nach"-surfen, denn ich veröffentliche die Adressen der besuchten Websites hinterher in meinem Blog.
Als Kunst- und Kulturhistorikerin komme ich so sozusagen wenigstens einmal im Monat zu meinen Wurzeln zurück. Mir macht es Spaß, mich immer wieder mit den neuesten Ausstellungen und mit Kunst und Künstlern aus allen Zeiten zu beschäftigen und ich zeige gern allen, die dabei sind, meine Funde im weltweiten Netz und diskutiere darüber.

Im Februar habe ich mich mit diesem Konzept einfach mal schnell und natürlich online bei dem Wettbewerb "Internet: Keine Frage des Alters!" angemeldet, der von der Telekom, der BAGSO und Klicksafe ausgeschrieben worden war - wie gesagt, findet mein Angebot im Rahmen des Online-Lernens von und für Senioren statt. Dann kam - für mich wie aus heiterem Himmel, weil ich schon vergessen hatte, dass ich an einem Wettbewerb teilgenommen hatte (wie gesagt: Senioren) - kurz vor dem 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg ein Anruf der Telekom mit der Nachricht, dass ausgerechnet mein Projekt einen ersten Platz im Wettbewerb bekommen hatte. Eine Woche später war die Preisverleihung, an der ich zusammen mit Uta Krope von SLO auf der Bühne stand und die Urkunde entgegen nahm.
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| Maud Pagel von der Deutschen Telekom, Utra Krope von SLO und ich bei der Preisverleihung (Foto Uli Deck) |
Natürlich freuen wir uns alle sehr, dass gerade unser Konzept ausgezeichnet wurde. Ein Grund dafür war übrigens auch, dass wir dezentral arbeiten und mit unseren Angebote tatsächlich nur im Internet zu finden sind, also sozusagen das Netz in "Reinkultur" nutzen.
Freitag, 17. Februar 2012
Neues Projekt - E-Book: "Abschied-Nehmen -- Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer"
Projekte brauchen Zeit um sich zur entwickeln. Gerade im Friedhofsbereich ist da zur Zeit manches angeschoben, Entscheidungen aber sind noch nicht gefallen. So hat sich die Frage gestellt: Was tue ich jetzt vorrangig?
Bei Senioren-Lernern-online.de gibt es zurzeit ein neues Angebot von Horst Sievert. Er befasst sich mit der Erstellung von e-Books. Da bin ich dabei. Fast gleichzeitig las ich, dass es inzwischen Autoren gibt, die mit gutem Erfolg ihr eigenes e-Book auf Amazon veröffentlichen und es über Twitter und co. vermarkten. Ich habe bei Amazon nachgelesen, wie man als Autor dort das eigene Manuskript digital und online publiziert und finde, das klingt durchaus verlockend, auch wenn da eine ganze Menge Arbeit dahinter steckt.
In diesem Zusammenhang ist mir mein Ratgeber für Kranke und Trauernde wieder eingefallen, den der Herder Verlag in den 90er Jahren veröffentlicht hat. Immer wieder einmal wurde ich in den letzten Jahren darauf angesprochen. Doch das Buch ist schon lange vergriffen und nur noch antiquarisch zu bekommen. Mir erscheint es inzwischen veraltet. Zum Beispiel wurden die Bestattungsgesetze der Länder in den letzten Jahren neu gefasst und die Friedhofskultur hat sich seit den neunziger Jahren stark verändert.
Trotzdem scheint mir das Buch immer noch hilfreich. Das wäre etwas für einen Versuch mit dem e-Book. Ich will ausprobieren, ob es Menschen gibt, die sich für dieses Buch interessieren und denen die Informationen weiterhelfen, die ich zu diesen Thema zusammengetragen habe.
Was ist zu tun? Nun als erstes überarbeite ich gerade den Text von vorn bis hinten und bringe ihn inhaltlich auf den neuesten Stand. Vorher macht eine Wiederveröffentlichung keinen Sinn. Ich habe mir die alte Datei hervorgesucht und mich an die Arbeit gemacht. Wie sehr hat sich die Welt seit den neunziger Jahren verändert! Damals war es mühsam die nötigen Gesetzestexte zu recherchieren und alles zusammenzutragen, was mit Bestattung und Trauer zu tun hat. Heute kann ich das bequem über das Internet erledigen.
Braucht es dann überhaupt noch mein Buch? Ich meine ja. Denn dieser Ratgeber sammelt die Informationen und stellt sie übersichtlich dar. Das hilft,wenn man mit dem Tod eines Angehörigen oder mit dem eigenen Tod konfrontiert ist und nicht weiß, was zu tun ist. Dann hat man keine Zeit lange selbst zu recherchieren, sondern man braucht Antworten. Zwar bieten auch Bestattungsinstitute und andere professionelle Dienstleister ihre Hilfe an, doch kann man bei einem Buch sicher sein, dass die Informationen nicht von materiellen Interessen bestimmt sind.
Und das Urheberrecht? Merkwürdigerweise habe ich da schon damals vorgesorgt, als mein Buch nicht wieder neu aufgelegt werden sollte. Ich habe es mir vom Verlag schriftlich zurückgeben lassen. Nein, ich habe damals wirklich noch nichts von der zukünftigen Entwicklung zu e-Book und Book on demand geahnt!
Bei Senioren-Lernern-online.de gibt es zurzeit ein neues Angebot von Horst Sievert. Er befasst sich mit der Erstellung von e-Books. Da bin ich dabei. Fast gleichzeitig las ich, dass es inzwischen Autoren gibt, die mit gutem Erfolg ihr eigenes e-Book auf Amazon veröffentlichen und es über Twitter und co. vermarkten. Ich habe bei Amazon nachgelesen, wie man als Autor dort das eigene Manuskript digital und online publiziert und finde, das klingt durchaus verlockend, auch wenn da eine ganze Menge Arbeit dahinter steckt.
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| Titelseite meines Buches im Herderverlag |
Trotzdem scheint mir das Buch immer noch hilfreich. Das wäre etwas für einen Versuch mit dem e-Book. Ich will ausprobieren, ob es Menschen gibt, die sich für dieses Buch interessieren und denen die Informationen weiterhelfen, die ich zu diesen Thema zusammengetragen habe.
Was ist zu tun? Nun als erstes überarbeite ich gerade den Text von vorn bis hinten und bringe ihn inhaltlich auf den neuesten Stand. Vorher macht eine Wiederveröffentlichung keinen Sinn. Ich habe mir die alte Datei hervorgesucht und mich an die Arbeit gemacht. Wie sehr hat sich die Welt seit den neunziger Jahren verändert! Damals war es mühsam die nötigen Gesetzestexte zu recherchieren und alles zusammenzutragen, was mit Bestattung und Trauer zu tun hat. Heute kann ich das bequem über das Internet erledigen.
Braucht es dann überhaupt noch mein Buch? Ich meine ja. Denn dieser Ratgeber sammelt die Informationen und stellt sie übersichtlich dar. Das hilft,wenn man mit dem Tod eines Angehörigen oder mit dem eigenen Tod konfrontiert ist und nicht weiß, was zu tun ist. Dann hat man keine Zeit lange selbst zu recherchieren, sondern man braucht Antworten. Zwar bieten auch Bestattungsinstitute und andere professionelle Dienstleister ihre Hilfe an, doch kann man bei einem Buch sicher sein, dass die Informationen nicht von materiellen Interessen bestimmt sind.
Und das Urheberrecht? Merkwürdigerweise habe ich da schon damals vorgesorgt, als mein Buch nicht wieder neu aufgelegt werden sollte. Ich habe es mir vom Verlag schriftlich zurückgeben lassen. Nein, ich habe damals wirklich noch nichts von der zukünftigen Entwicklung zu e-Book und Book on demand geahnt!
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Adventskalender zum Hören
| Weihnachtsbaumkugel (Foto Leisner) |
Weihnachten naht und überall wird heute das erste Türchen der Adventskalender aufgemacht.
Auch die Gruppe von Senioren-Lernen-Online.de, die sich zum Ziel gesetzt hat, "Radioprodukte" unter dem Titel "hier reden wir" zu podcasten, hat fleißig gebastelt. Heute steht der ersten "Adventspodcast" ihres ganz speziellen Kalenders im Netz. Bis Weihnachten kann man jeden Tag einen Beitrag hören, in dem die Vorweihnachtszeit und das große christliche Fest auf sehr unterschiedliche Art und Weise thematisiert werden. Viel Spaß!
Ach übrigens: Senioren-Lernen-Online hat schon vor einigen Jahren einmal einen solchen Hörkalender hergestellt, wobei - wie dieses Mal auch - alle Teilnehmer sich nur online (per Skype) vernetzt haben. Diesen alten Kalender findet man auf: http://www.senioren-lernen-online.de/advent/adventskalender001.html
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