Mittwoch, 24. April 2013

Ratgeber Abschied nehmen - Buchdetails auf Amazon ändern


Nein, ich brauche keine Hilfe mehr um meinen Ratgeber auf Amazon zu verändern. Gestern kam noch eine freundliche Mail von der Firma und darin gab es eine ganze Reihe von Hinweisen. Dabei war  auch der gewünschte Link zum Thema:

"Ändernung Ihrer Buchdetails
Dies können Sie jederzeit durchführen, indem Sie zur Registerkarte "Bücherregal" zurückkehren und die unten stehenden Schritte befolgen.

1. Kehren Sie zum Bücherregal zurück, und klicken Sie neben dem Titel, dessen Details Sie aktualisieren möchten, auf "Aktionen".
2. Klicken Sie auf "Buchdetails ändern" oder auf "Rechte, Tantiemen und Preise ändern".
3. Geben Sie die Änderungen ein, die Sie vornehmen möchten.
4. Klicken Sie auf "Speichern und fortfahren" und dann auf "Speichern und veröffentlichen".

Hinweis: Im Kindle-Shop dauert es in der Regel 12 Stunden, bis englischsprachige Titel aktualisiert werden. Bei Titeln in anderen Sprachen dauert es in der Regel 48 Stunden."


Also habe ich meine Buch-Datei auf Sigil wieder so abgeändert, wie ich sie ursprünglich von Pressbooks heruntergeladen hatte. (Nur als kleine Info für künftige E-Book-Autoren: Ich fand Pressbooks am einfachsten um meinen Text sauber zu gliedern und ein Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks zu den Texten zu erstellen. Man kann seine Datei dort in drei Formaten exportieren - wahrscheinlich hätte ich besser MOBI statt E-PUB genommen, aber letzteres akzeptiert Kindle Direct Publishing (KPD) auch.) Dann alles wieder neu hochladen und heute morgen, sieh da: Wenigstens das Inhaltsverzeichnis ist jetzt ordentlich untereinander und nicht mehr in einem dichten Block. Ein Erfolg!

(Allerdings sitzt das Copyright in der Buchvorschau jetzt ziemlich komisch direkt unter dem Titel, aber das versuche ich gar nicht erst noch mal zu ändern. Das habe ich mir geschworen!) 

Es gibt schließlich noch genug zu tun, denn jetzt fängt die Selbstvermarktung an. Als erstes hab ich mal die Buchbeschreibung verbessert. Jetzt hab ich den folgenden Text hochgeladen:

Was geschieht, wenn ein Mensch gestorben ist? Wer ist für den Toten zuständig? Wie verändert sich der Leichnam? Welche Bestattungsarten gibt es? Wie kann man eine Trauerfeier individuell gestalten? Wie sehen unsere Begräbnisplätze aus? Welche Grabarten gibt es, und was muss man beachten, wenn man ein Grabmal aufstellen will? Wer erbt und wie kümmert man sich um den Nachlass?

Wenn ein Mensch stirbt, sind viele Fragen zu beantworten. Dieser Ratgeber erklärt verständlich und kompetent, was nach dem Tod geschieht und was zu bedenken ist. Er ist nicht nur für trauernde Angehörige gedacht, sondern auch für Menschen, die sich mit dem Abschluss ihres eigenen Lebens auseinandersetzen wollen.

Die Autorin forscht seit Jahren zur Kultur der Friedhöfe und der Trauer. Sie hat eine Reihe von Publikationen zu diesem Thema veröffentlicht. Dieses E-Book ist die vollständig überarbeitete und erweiterte Version ihres gleichnahmigen Titels, der 1998 im Herder Verlag erschienen ist.

Liebe Leser meines Blogs, was haltet ihr von dieser Ankündigung? Wird daraus klar, was man in meinem Buch finden kann? Weckt der Text Interesse für mein Thema? 

 

Dienstag, 23. April 2013

Der Ratgeber "Abschied nehmen" steht auf Amazon bereit!



 Hurra!!

Heute - zufällig sogar am Tag des Buches - habe ich meinen Ratgeber "Abschied nehmen - Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer" als E-Book auf Amazon veröffentlicht.

Es ist schon merkwürdig, wenn man den Vertrag dann schließlich gründlich durchliest und unterschreibt. Im Grund hat man fast keine Rechte, dafür aber viele Pflichten. Nun ja, zum Glück habe ich das Urheberrecht an meinem Buch damals vom Herder Verlag zurückgefordert und auch bekommen. Also verfüge ich über alle Rechte. Im übrigen habe ich das Buch völlig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Man kann jetzt also auch etwas über Internetfriedhöfe und den Internetnachlass darin finden. Ansonsten sah das Inhaltverzeichnis in der Vorschau so aus, wie in den beiden Bildern nebenan.

Aber ach du Schreck: War in der Vorschau noch alles in Ordnung, so ist jetzt auf der Amazon.de Seite das Inhaltsverzeichnis auf einmal zusammengeschrumpft und die Titel stehen alle hintereinander, ohne die urprüngliche Unterteilung in fünf Teile!

Und Hilfe, ich weiß nicht, ob und wie ich das noch ändern kann!!

Donnerstag, 18. April 2013

Der Ratgeber Abschied-Nehmen ist fast fertig

Das neue Titelbild für den
Ratgeber "Abschied nehmen"
Im letzten September habe hier das neue Titelbild veröffentlicht und geglaubt, es würde nur noch wenige Wochen dauern, bis ich meinen überarbeiteten Ratgeber zum Abschied nehmen als mein erstes E-Book ins Netz stellen würde.

Aber weit gefehlt. Irgendwie kam immer wieder etwas dazwischen und ich kam mit der Arbeit nicht so voran, wie ich eigentlich wollte. Doch jetzt ist es endlich soweit. Gerade habe ich die Seite über die Autorin, also über mich selbst, fertig geschrieben. Das ist immer etwas merkwürdig, wenn man von sich in der dritten Person spricht, finde ich ...

Alle Texte sind überarbeitet. Die neuesten Entwicklungen sind eingefügt. Literatur und Links sind neu gestaltet (ach ja, 1998 gab es überhaupt noch keine Links in diesem Buch!). Damit steht das E-Book bei Pressbooks schon fix und fertig da. Ich habe mich dabei gegen Bilder entschieden. Das passt nicht richtig in den Text finde ich und hoffe, dass meine zukünftigen Leser das ähnlich sehen.

In den nächsten Tagen werde ich schauen, wie es aussieht, wenn ich alles von Pressbooks nach Amazon hochlade.

Bitte die Daumen drücken, dass es keine Probleme gibt und dass bei Amazon alles genauso aussieht wie jetzt bei Pressbooks!!!


Samstag, 19. Januar 2013

WirtschaftsWunderWagen - Fahrzeuge der 1950er Jahre

Das Prototyp-Museum in Hamburg ist immer mal wieder einen Besuch wert und da ich in meinem früheren Leben einmal eine Isetta besaß - damals galt sie höchstens als ulkiges Relikt vergangener Jahre - interessierte mich natürlich die Ausstellung "Wirtschaftswunderwagen" besonders.

Tatsächlich fand ich, dass dort alles stimmte. An Pfeilern versammelte Texte und Bilder informieren über die Zeit und das nicht zu viel und nicht zu wenig. Großartige Ausstellungsstücke -  darunter zum Beispiel ein VW-Bulli als Übertragungswagen eines Rundfunksenders - geben einen Eindruck von der Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg und natürlich - extra für mich - eine Isetta ist auch dabei und zwar eine ganz besondere, sie ist nämlich "wüstentauglich" durch die Luftlöcher in der Tür!

Isettas, die linke mit Schlitzen für den Wüstenwind (Foto Leisner)





Hier also ein paar eigene Bilder vom Museumsbesuch und der Ausstellungsflyer:


Mopetta (Foto Leisner)
Übertragungswagen im VW-Bus (Foto Leisner)

Samstag, 29. Dezember 2012

Clärenore Stinnes - Wie ich mit kleinem Wagen durch Rußland fuhr

In den letzten Tagen habe beim Surfen ein besonderes Weihnachtsgeschenk der Staats- und Universitätbibliothek Dresden gefunden. Dort kann man schon eine ganze Menge von digitalisierten historischen Büchern finden (u.a. übrigens auch eine schöne Sammlung historischer Kochbücher Bibliotheca Gastronomica). Und gerade wurden mehrer Jahrgänge von Zeitschriften und Illustrierten aus den 1920er Jahren veröffentlicht, die mich zum Stöbern, Lesen und Bilder-Anschauen verführt haben.

Mein schönster Fund war dabei ein Artikel, den Clärenore Stinnes über ihre Erlebnisse auf "der großen Autoprüfungsfahrt mit dem Wagen durch den Kaukasus" 1925 selbst verfasst hat.

Zur Erinnerung: Clärenore Stinnes war der erste Mensch, der eine Reise um die Welt mit dem Auto gewagt und durchgeführt hat! Auf den schönen Film, in dem man originale Filmausschnitte von dieser Reise sieht, habe ich schon in einem anderen Post in diesem Blog hingewiesen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Artikel und Bilder zum Thema "Auto" und das nicht nur in der Zeitschrift "Uhu", für die "Fräulein Stinnes" geschrieben hat. So zum Beispiel auch diesen schönen Artikel über den ersten Damen-Automobil-Club in Deutschland in Revue des Monats Nr. 1,1926/27.

Man kann also in den verschiedenen Zeitschriften der Slub Dresden sozusagen auf Schatzsuche gehen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Sonntag, 16. September 2012

Womit haben Hans und Sophie Scholl ihre Flugblätter vervielfältigt?

Unter dem Titel "Mein Buch über Sophie Scholl im Arena-Verlag - Rezensionen und ein Widerspruch" habe ich mich auf diesem Blog ausführlich mit einer Rezension meines Buches auseinandersgesetzt und dabei auch als Punkt 6. geschrieben: "Unglaube schreibt leider nicht, was an meiner Beschreibung der Wachsmatrizen und des Vervielfältigungsapparates falsch ist. Ich kann da nichts finden, schließlich erinnere ich mich selbst noch ganz gut an diese Apparate, die in meiner Schulzeit noch überall benutzt wurden."

Jetzt erreicht mich eine ausführliche Mail von Thomas Kortenkamp, der genau erklärt mit welcher Art von Vervielfältigungsapparat die Scholls ihre Flugblätter abgezogen haben müssen. Der Einfachheit halber und, weil die Materie nicht ganz leicht zu durchschauen ist, füge ich die Mail von Thomas Kortenkamp hier ein:

"Da ich die beiden Schreibmaschinen und die beiden Vervielfältigungsapparate umfassend untersucht habe, kann ich Ihnen den Sachverhalt beschreiben.
Im Buch steht folgendes:
Die Vervielfältigung von Flugblättern war eine mühsame Angelegenheit.
§  Es müssen hierbei zwei Vervielfältigungsapparate unterschieden werden. Greif-Vervielfältiger (Flugblätter 1-4) und ROTO-PREZIOSA (Flugblätter 5+6). Das Vervielfältigungsprinzip ist fast identisch.

Ich füge einen Teil meiner Internet-Publikation ein.
Der Greif ist mit einem klappbaren Holzrahmen, in dem ein Seidengaze eingelassen ist, ausgestattet. In einem Farbfach wird ein Farbwalzenroller gleichmäßig mit Vervielfältigungsfarbe versehen. Unter das Seidengaze wird eine mit Schreibmaschinenanschlag bearbeitete Wachsmatrize, mit der beschriebenen Wachsschicht, gelegt und oberhalb des Rahmens an einem Klappbügel eingeklemmt. Ein Vervielfältigungspapier wird auf die innen liegende Holzfläche im Holzkasten aufgelegt. Der Seidengaze-Rahmen wird darauf abgelassen und das Seidengaze mit dem Farbwalzenroller gefärbt. Durch den Farbauftrag auf das Seidengaze, kann die Wachsmatrize unter dem Seidengaze durch Kapillarkräfte haften. Nun kommen einzelne unbenutzte Saugblätter unter die Wachsmatrize und mit Hilfe des Farbwalzenrollers, wird die Farbe vom Seidengaze durch die perforierte Wachsmatrize auf das Saugpapier gewalzt. Dabei müssen alle Flächenteile mit dem Farbwalzenroller erreicht werden, damit der Textinhalt oder Bilder sich auf das Vervielfältigungssaugpapier überträgt. Das Verfahren entspricht dem eines Mimeographen.


ROTO-PREZIOSA
Anfangs waren Mimeographen (Siebdrucker, im Englischen als stencil duplicator or mimeograph machine oder Memo bezeichnet) gekennzeichnet durch eine einzelne zylinderförmige Transport-Trommel. Später, wie auch beim ROTO-PREZIOSA, hatten Mimeographen für gewöhnlich zwei aufeinanderliegende, gleichgroße zylinderförmige Transport-Trommeln, oft aus Aluminium gefertigt, eine innenliegende Farbverteilungswalze und eine außenliegende Papieranpressrolle. Signifikantes Merkmal der Mimeographen, primär ein Seidengaze (Feintextiltuch) und sekundär die Farbverteilungswalze zwischen zwei Transport-Trommeln, die mit ölhaltiger Farbe versehen ist. Unabhängig der Anzahl vorhandener Transport-Trommeln, ist dieser Bereich mit einer Seidengaze umspannt. Auf das 100 µm dicke Seidengaze wird eine ölhaltige Schnelldruckfarbe aufgepinselt. Mäßigen Farbauftrag erhält auch die Farbverteilungswalze. Der Farbauftrag muss zwischen Seidengaze und Farbverteilungsrolle gut harmonieren, im anderen Fall erhält das Seidenganze zu wenig Farbe und der Farbauftrag auf das zu vervielfältigende Saugpapier gelingt nur spärlich. Zuviel Farbauftrag sorgt für eine unangenehme Verschmutzung des Vervielfältigungs-Apparates und kann die Wachsmatrize durch erhöhte mechanische Belastung und möglicher Blasenbildung schneller verschleißen. Auch Johannes Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks, verwendete im 15. Jahrhundert bei der Vervielfältigung ein Seidengaze.

Im Buch wird beschrieben, wie eine Wachmatrize per Schreibmaschinenanschlag beschrieben wird. Das ist vollkommen korrekt. Jetzt wird der Spiritus erwähnt. Spiritus ist ein Vervielfältigungsverfahren eines Matrizendruckers. Auf Ihrer Webseite habe Sie das richtig angegeben. Das war eine typische Anwendung aus der Schulzeit. Ein Mimeograph arbeitet nur mit ölhaltiger Farbe und sonst nichts.

Arbeitsweise Matrizendrucker - Kurzfassung
Matrizendrucker sind bekannt unter dem Namen Spiritusdrucker, Spiritus-Karbon-Umdruck, Ditto-Maschine und Blaudrucker. Der Unterschied zum Hektographen liegt in der verwendeten Matrize. Hektograph und Matrizendrucker sind sich im Vervielfältigungsverfahren aber sehr ähnlich. Matrizendrucker verwenden zur Vervielfältigung eine Wachsmatrize. Mit Schreibmaschinenanschlag wird ein Deckblatt beschrieben. Hinter dem Deckblatt befindet sich eine einseitig beschichtete Folie mit Wachsüberzug. Das Wachs enthält einen Farbstoff.  Die gewachste Seite liegt direkt hinter dem Deckblatt. Der Schreibmaschinenanschlag spiegelt sich auf der Rückseite des Deckblatts mit Wachs. Die Deckblatt-Matrize wird mit der nicht beschriebenen Seite auf eine Trommel aufgespannt. Befeuchtetes Papier mit Spiritus lösen das Wachs von der Matrize, beim durchgleiten über die Trommel, an. Der Text steht auf der Vervielfältigung. Mit jedem Vervielfältigungszyklus reduziert sich auf der Wachsmatrize die Wachsschicht. Die begrenzte Anzahl der Abzüge liegt wie beim Hektographen, bei ca. 100.

Der Vervielfältigungsapparat Greif kann laut Werbeprospekt 1500 und der ROTO-PREZIOSA bis zu 3000 Vervielfältigungen erreichen. Aber! Unter Kriegsbedingungen war vermutlich das Material der Wachsmatrizen aus Kunstmaterial und es kommt zu früheren Matrizenabrissen.

Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, dann können Sie sich bitte gerne meine Webseite ansehen.

Das Bild in Ihrem Buch, das ist ein Gestetner Rotary Cyclostyle No 6. Der Gestetner Rotary Cyclostyle No 6 ist ein kompatibler Vervielfältigungsapparat wie der ROTO-PREZIOSA. Er wird ganz genau so bedient und seine Arbeitsweise ist ebenfalls gleich. Dden Gestetner Rotary Cyclostyle No 6 hat jedoch der Widerstandskreis nicht eingesetzt.

Das Bild aus ihrem Buch haben viele kopiert und daraus folgendes gemacht: (Das Bild lasse ich hier aus wegen der Copyright-Probleme B.L.)

Das haben einige Schulen sich auf ihre Webseite gesetzt.

Ein weitere Fehler ist, es wird oft mitgeteilt, die Widerstandsgruppe habe mit einem Hektographen gearbeitet. Es ist ein Mimeograph, das habe ich alles auf meiner Webseite beschrieben, warum das so ist.

Bei Wikipedia wurde der Eintrag dieser Tage bezüglich „Weiße Rose“ und Hektograph gelöscht. Hier wurde erwähnt, die Widerstandsgruppe habe einen Hektographen für die Flugblätter eingesetzt.

Ein Hektograph und ein Matrizendrucker kann nur etwa 100 bis maximal 150 Vervielfältigungen erreichen. Sophie Scholl beschreibt im Verhör, nach der Hälfte und das waren ungefähr 1500 Kopien sei die Matrize gerissen. Also sind die Vervielfältigungsverfahren Hektograph und Matrizendruck auszuschließen. Ich habe hierzu auch umfangreiche Berechnungen angestellt. Selbst die Buchstaben der Flugblätter 5 und 6 gezählt und damit eine Plausibilisierungserklärung aufgestellt.

Bezüglich Ihres Buches: Es ist ja nicht viel passiert, es verändert nicht die Geschichte und es schmälert nichts am Widerstandskreis. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, das sich mit den technischen Themen der Widerstandsgruppe viele sogar sehr schwer tun. Ich hoffe schließlich selbst, mir keinen Stolperstein gelegt zu haben. Es gibt kaum ein Buch, ohne ein kleines Missgeschick. Offensichtlich ist das auch kaum vermeidbar.


Ich wünsche Ihnen noch eine gute Zeit und würde mich sehr freuen, Sie wieder zu lesen, in einem neuen Buch über den Widerstandskreis.

Herzliche Grüße von
Thomas Kortenkamp"

Ich danke Herrn Kortenkamp für diese Informationen und seine freundlichen Schlussworte!


Samstag, 15. September 2012

„Anständig gehandelt – Widerstand und Volksgemeinschaft 1933-1945“

Unter diesem Titel läuft bis zum 31. März 2013 eine Sonderausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, die sich mit der NS-Diktatur und dem Verhalten der Deutschen beschäftigt und am Beispiel konkreter Aktionen zeigt, "wie sich Einzelne und Gruppen im Kleinen und Großen gegen den Nationalsozialismus zur Wehr setzten". Gleichzeitig wird auch beleuchtet, wie Widerstandskämpfer durch die Volksgemeinschaft ausgegrenzt und durch das Terrorregime verfolgt wurden

In der Ausstellung werden einzelne Geschichten des Widerstandes anhand von Objekten erzählt und verbildlicht, die bisher noch weitgehend unbekannt sind. Aber auch das Wirken des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird dargestellt, es geht ebenfalls um die Flugblattaktionen der Geschwister Scholl und ihrer Freunde der Weißen Rose und es wird von dem schwäbischen Tüftler Georg Elser erzählt, der am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller Hitler töten und so den Krieg verhindern wollte.