Sonntag, 28. August 2011

Bertha Benz Challenge - der Abschluss des Automobilsommers 2011 in Baden-Württemberg

Bei dieser Fahrt am 10. und 11. September 2011, die wie die erste Fernfahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim und zurück führt, stehen Autos mit alternativen Antrieben im Mittelpunkt. Mit ihr sollen alternative und nachhaltige Antriebsweisen einer großen Öffentlichkeit vorgestellt und gezeigt werden, dass es bereits heute zukunftsgerechte Autos gibt.

Das erste Auto vor der Apotheke in Wiesloch.
Fotografiert im Fahrzeugmuseum Marxzell
 
(Foto Leisner)
Die historische Route und die Benennung nach der mutigen Frau des Autoerfinders ist da eigentlich ganz stimmig. In der Ankündigung der Challenge wird dazu die Vorsitzende des veranstaltenden Vereins "Bertha Benz Memorial Route e. V." zitiert: „Bertha Benz fuhr damals keinen Oldtimer, sondern das innovativste Fahrzeug ihrer Zeit. Und an der Bertha Benz Challenge wiederum werden die innovativsten Fahrzeuge unserer Zeit teilnehmen!“

Die Bertha Benz Challenge ist übrigens zugleich auch die offizielle Einweihungsfahrt der historischen Ferienstraße Bertha Benz Memorial Route. Diese folgt den Spuren der ersten Autofernfahrt von 1888 und markiert so die älteste Automobilstraße der Welt.

Samstag, 27. August 2011

Bertha Benz in "Momente - Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg"

"Momente" ist eine populärwissenschaftliche historische Zeitschrift, die von der "Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH" herausgegeben wird und den Anspruch hat dem Leser die Landesgeschichte auf hohem Niveau aber trotzdem leicht verständlich nahe zu bringen und dabei alle Epochen und Themenkreise einzuschließen. 


Ich kannte diese - schön gestaltete - Publikation noch nicht, als ich vor einiger Zeit angerufen und gefragt wurde, ob ich einen kurzen biografischen Artikel über Bertha Benz beitragen könnte. Selbstverständlich freute ich mich und fühlte ich mich geehrt, dass meine Biografie auch in Kreisen der Historiker auf Widerhall trifft. Jetzt ist das Heft Momente 3/11 erschienen und man kann auf der Website in ihr blättern und selbst sehen, welches breite Spektrum an Themen abgedeckt wird. 


Und natürlich: Auch mein Artikel ist dort zu finden, zusammen mit dem Hinweis auf meine Biografie von Bertha Benz!   

Montag, 8. August 2011

Bertha-Benz-Fahrt

Der "Oldtimer-Markt" ist die "größte Zeitschrift für klassische Autos und Motorräder", so jedenfalls die Eigenwerbung. In der neuen Augustausgabe ist jetzt gerade ein langer Artikel über die "Bertha-Benz-Fahrt 2011" erschienen. Diese Fahrt wird seit 1988 alle zwei Jahre  vom  Dr. Carl Benz Automuseum und dem Allgemeinen Schnauferlclub (ASC) organisiert.

Was mich natürlich sehr freut, ist ein Einschub in diesem Artikel, in dem meine Biografie von Bertha Benz unter der Rubrik "Lesenswertes" vorgestellt wird. Da hoffe ich doch, dass sich möglichst viele Schnauferl-Fahrer und -Freunde für mein Buch interessieren werden!

Wer noch etwas mehr von der Geschichte der ersten Fernfahrt von Bertha Benz und ihren beiden Söhnen sehen will, dem sei der - allerdings teilweise englische - Dokumentarfilm von Ulli Kampelmann ans Herz gelegt, der mir sehr gut gefällt. Frau Kampelmann hat die Fernfahrt mit so verschiedenen Stilmitteln wie Interviews, Animationen und Spielfilmszenen sehr lebendig in Szene gesetzt.

Samstag, 23. Juli 2011

"Carl Benz und Carlsruhe"

Seit dem 16. Juli läuft im Stadtmuseum in Karlsruhe die neue Ausstellung "Carl Benz und Carlsruhe". Laut der Ausstellungsbeschreibung werden Leben und Wirken des Autoerfinders anhand von vielen origi­nalen Ob­jek­ten, Filmen und Bildschir­­min­­stal­la­tio­­nen anschau­­lich darge­­stellt. Bei einem virtuellen Stadt­­run­d­­gang kann man sich auf die Spuren von Carl Benz im alten "Carls­ru­he" begeben. Ebenso wird die erste Fernfahrt von Bertha Benz mit dem Automobil, die von Mannheim nach Pforzheim führte und dabei auch Grötzingen berührte, darge­­stellt. Eine nachge­­stellte Werkstatt sowie der Motor des Benz-Patent-Wagens von 1886 und ein 1:5-Modell des ersten Automobils der Welt können vom Besucher aus nächster Nähe betrachtet werden. Im Eingangs­­be­reich ist das älteste Automobil von Karlsruhe aus dem Besitz der Gründer­fa­­mi­­lie der Firma S & G - ein Benz Comfor­ta­­ble von 1898 - aufge­­stellt.
Zu der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm, zu dem auch ich  mit einer Lesung aus meiner Biografie von Bertha Benz eingeladen bin. Ich freue mich schon darauf, dann auch die Ausstellung besuchen zu können.
"Carl Benz und Carlsruhe" - Ausstel­­lung im Stadt­­mu­­seum im Prinz­­ Ma­x ­Pa­lais vom 16. Juli 2011 bis 29. Januar 2012. Der Eintritt beträgt 2 €, ermäßigt 1 €.

Sonntag, 5. Juni 2011

Lesung in Barmstedt

Ist ja jetzt schon ein paar Tage her, dass ich bei der Buchhandlung Lenz in Barmstedt mit meinem Buch zu Gast war. Mir hat es dort auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich hoffe meinen Zuhörern und Zuhörerinnen - die Frauen waren in der Mehrzahl - auch. Mit 28 Gästen war die Buchhandlung fast bis auf den letzten Platz gefüllt und in der Pause schwirrten die Stimmen nur so durch den Raum. Am Schluss durfte ich dann wie immer Bücher signieren.

Zwischendurch fragte ein freundlicher Herr mich, ob ich wohl auch die Geschichte von Fräulein Stinnes kennen würde, die in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts mit einem Adler-Auto um die Welt fuhr. Ja, ich hatte davon schon gehört, wusste aber nichts Näheres. Und dann kam, kurz bevor wir aufbrauchen, noch eine kleine Überraschung: Frau Wiskandt, die Buchhändlerin, hatte dieses Gespräch mit angehört und schenkte mir die DVD mit dem Film "Fräulein Stinnes fährt um die Welt".

Ich kann den Film nur weiterempfehlen: Spielszenen sind mit dem alten Filmmaterial von der Reise so zusammengeschnitten, dass man einen großartigen Eindruck davon gewinnt, welche Strapazen die Reisenden damals so auf sich genommen haben, um ihr Ziel zu erreichen.

Montag, 16. Mai 2011

Der Patentmotorwagen in Kiel

Jetzt bin ich schon wieder aus Pforzheim zurück. Ich habe eine Power Point Präsentation zum Thema Erfolge und Probleme bei der Recherche zur Biografie von Bertha Benz gemacht und dort auf dem - allerersten - Tag der offenen Tür des Stadtarchiv gehalten. Die Stimmung war richtig gut: Es gab Musik von einer kleinen Band und ganz unterschiedliche Vorträge, in die auch ich mich einreihte.

 (Foto Leisner)
Am Tag zuvor hatte ich das Vergnügen eine Führung von Olaf Schulze zum Thema Pforzheim und die Mobilität mitmachen zu dürfen. Dabei habe ich viel Neues erfahren, denn nicht nur die Familie Benz war für Pforzheim bedeutend, auch der Erfinder des Wankelmotors kam aus dieser Stadt.


Gestern dann war der internationale Museumstag und da konnte ich dann gleich noch den Patenmotorwagen von Carl Benz sehen und hören. Denn vor dem Maschinenmuseum in Kiel wurde ein Nachbau aus dem Hänger geladen und sein stolzer Erbauer und Besitzer  Herr Eckhard Radtke versuchte ihm Leben einzuhauchen. Er gab auch eine Reihe von Schnaufern von sich, doch leider sollte ich ihn nicht laufen sehen. Immerhin hatten  die Besucher der Automeile in Kiel am Vortage dieses Vergnügen gehabt, wie glaubhaft versichert wurde.
 (Foto Leisner)

Donnerstag, 5. Mai 2011

Vortrag in Pforzheim

Und schon bereite ich mich darauf vor etwas über die Recherche zu der Biographie von Bertha Benz zu erzählen. Am Sonnabend, dem 14.5. findet nämlich im Stadtarchiv Pforzheim ein Tag der offenen Tür statt und ich bin eingeladen worden, dort einen Vortrag zu halten. Natürlich freue ich mich, dass man sich für diese Veranstaltung gerade an mich gewandt hat und jetzt sitze ich und stelle eine Powerpoint-Präsentation zusammen, um möglichst anschaulich über Erfolge und Probleme bei der Recherche zu berichten. Darüber will ich aber hier noch nichts schreiben. Dafür folgt hier der Link auf das Programm des Stadtarchivs, das eine bunte Mischung aus Information und Anregungen bietet.