Mittwoch, 19. Juni 2013

Neues zum Ratgeber "Abschied nehmen"

Als Werbeaktion kann man am 21.6.2013 den Ratgeber "Abschied nehmen - Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer" kostenlos bei Amazon herunterladen!  

Auf der Messe "Leben und Tod" in Bremen habe ich mit vielen Leuten gesprochen, darunter auch mit der Firma Notfallordner. Auf ihrer Website kann man unter dem Motto "Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los" (Andrew Jackson) einen Ordner zu bestellen, in dem alle notwendigen Formulare für den Fall eines Falles gesammelt sind, so dass man sie nur noch auszufüllen braucht. Dabei wird zum Beispiel auch gezeigt, wie man eine "Betreuungsvollmacht oder eine Patientenverfügung rechtssicher erstellen" kann und wie man überhaupt wichtige Formalitäten für den Fall eines Falles ordnet und so strukturiert, dass Angehörige im Ernstfall viel leichter alles so entscheiden können, wie es im eigenen Sinne ist.

Jetzt freue ich mich, dass mein Ratgeber auf dieser Seite vorgestellt wird! Denn gerade das ist ja eine meiner Intentionen: Ich will dazu anregen, über Krankheit und Sterben nachzudenken und möglichst auch für den Ernstfall vorzusorgen.


Samstag, 18. Mai 2013

Besuch auf der Messe "Leben und Tod" in Bremen

Plastiken von Rosi Böhm (Foto Leisner) 
Gestern bin ich von Hamburg nach Bremen gefahren. Was für ein merkwürdiges Wetter: In Hamburg war es sommerlich warm und dann in Bremen: bedeckter Himmel und kalter Wind. Aber mein Ziel war ja die Messe "Leben und Tod", da kam es auf das Wetter nicht an.

Der Messebesuch schien mir ein guter Weg mein neues E-Book so vielen Menschen wie möglich vorzustellen. Man kann ja wohl davon ausgehen, dass sich die Aussteller einer Messe mit diesem Titel für einen "Ratgeber Abschiednehmen" interessieren. Diese Selbstvermarktung ist schon eine eigentümliche Sache; nicht, dass die Verlage einem sonst alle Arbeit abnehmen würden, aber mit einem Verlag im Hintergrund hat man immer eine andere Person, die über das redet, was man gemacht hat. Als Autorin eines selbst herausgegebenen E-Books ist man allein auf sich selbst gestellt und das finde ich gar nicht so einfach.

Aber mutig drauf los. Die freundliche Pressestelle war bereit mich zu akkreditieren und händigte mir die Pressemappe aus. Gleich am Anfang stolperte ich in den Stand von "convelakultur", die Trauerschmuck herstellen und mir vor einem Jahr auf Twitter aufgefallen sind. Das gab Anlass zu einem netten Gespräch und lockerte schon mal die Zunge. Und dann ging es weiter zu den nächsten Ständen. Mit vielen Menschen habe ich gesprochen, habe meine vorbereitete Presseerklärung dagelassen - leider hatte ich darauf zwar Name und Anschrift aber keine Email-Adresse ausgedruckt (Das muss nächstes Mal besser werden. Muss ich mich als nachlässig selbst anklagen?).

Ausstellung "Hand aufs Herz" (Foto Leisner)
Ein buntes Gemisch an Firmen und Einzelpersonen war vertreten. 

Da gab es am Rand der Halle ein wenig Kunst. Die Skulpturen von Rosi Böhm gefielen mir ebensogut wie die Glasobjekte von Marion Schindler und die Wanderausstellung "Hand aufs Herz" mit Bildern und Texten aus einem Hospiz.

Sarg mit Aussicht auf dem Stand von GE-BE-IN (Foto Leisner)
Auf dem großen Stand eines Bremer Bestattungsinstitues sang eine Sopranistin wunderschöne Lieder.

Die Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. - sie hat meinen Eintritt gesponsert und mein Buch schon auf ihre Internetseite gebracht, also gab es ein längeres Gespräch - stand in der Nähe, ebenso die neue Zeitschrift "Leben & Tod", der ich auch auf Twitter folge.

Aber auch Einzelpersonen wie zum Beispiel ein Autor, der trauernde Männer interviewen, und ein Pantomine, der dem Sterben heitere Seiten abgewinnen will, hatten ihren Stand aufgeschlagen.

Stand des Pantomimen Christoph Gilsbach (Foto Leisner)
Und neben den vielen Menschen, die sich mit der Erleichterung von Schmerzen, der Pflege Todkranker und der Begleitung Trauernder hauptberuflich oder ehrenamtlich befassen, waren auch spirituelle Angebote, Weiterbildungen und natürlich einige Verlage und eine Menge Bücher auf der Messe zu finden. Es gibt eben - soll ich schreiben leider oder ist es nicht doch ein Glück, das das Thema endlich in der Öffentlichkeit angekommen ist? - viele Autoren, die aus ganz unterschiedlichen Richtungen das Thema Sterben und Tod angehen.

Das zeigte auch die Podiumsdiskussion, der ich mittags folgte. Merkwürdigerweise war das Podium nur mit männlichen Teilnehmern bestückt, was den Diskutanten auch selbst auffiehl, besonders, da das Messepublikum zu einem weiten Teil aus Frauen besteht. Diskutiert wurde lebhaft, wie sich die heutige Bestattungskultur entwickelt, ob die Kirchen einen Fehler gemacht haben, weil sie dieses Feld vernachlässigen, wie teuer eine Bestattung sein darf und ab wann "Billigbestatter" keinen Gewinn mehr machen (2000 - 2500 Euro darf eine einfache Bestattung kosten, die aus dem Angebot des Bestatters, also Abholen und Aufbewahren des Toten, Sarg, Trauerfeier und alle Dienstleistungen in diesem Umkreis, sowie den "Gebühren" des Friedhofs für Grabstätte und Beerdigung bzw. Einäscherung bestehen).

Auch wenn ich es mir sonst geschenkt habe den öffentlichen Vorträgen zu lauschen und das umfangreiche kostenpflichtige Vortrags- und Workshopangebot der Messe erst gar nicht in Erwägung gezogen habe, insgesamt war der Besuch in Bremen eindrucksvoll und - so hoffe ich jedenfalls - er wird meinen Ratgeber sicher ein wenig mehr Öffentlichkeit verschaffen.

Mittwoch, 24. April 2013

Ratgeber Abschied nehmen - Buchdetails auf Amazon ändern


Nein, ich brauche keine Hilfe mehr um meinen Ratgeber auf Amazon zu verändern. Gestern kam noch eine freundliche Mail von der Firma und darin gab es eine ganze Reihe von Hinweisen. Dabei war  auch der gewünschte Link zum Thema:

"Ändernung Ihrer Buchdetails
Dies können Sie jederzeit durchführen, indem Sie zur Registerkarte "Bücherregal" zurückkehren und die unten stehenden Schritte befolgen.

1. Kehren Sie zum Bücherregal zurück, und klicken Sie neben dem Titel, dessen Details Sie aktualisieren möchten, auf "Aktionen".
2. Klicken Sie auf "Buchdetails ändern" oder auf "Rechte, Tantiemen und Preise ändern".
3. Geben Sie die Änderungen ein, die Sie vornehmen möchten.
4. Klicken Sie auf "Speichern und fortfahren" und dann auf "Speichern und veröffentlichen".

Hinweis: Im Kindle-Shop dauert es in der Regel 12 Stunden, bis englischsprachige Titel aktualisiert werden. Bei Titeln in anderen Sprachen dauert es in der Regel 48 Stunden."


Also habe ich meine Buch-Datei auf Sigil wieder so abgeändert, wie ich sie ursprünglich von Pressbooks heruntergeladen hatte. (Nur als kleine Info für künftige E-Book-Autoren: Ich fand Pressbooks am einfachsten um meinen Text sauber zu gliedern und ein Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks zu den Texten zu erstellen. Man kann seine Datei dort in drei Formaten exportieren - wahrscheinlich hätte ich besser MOBI statt E-PUB genommen, aber letzteres akzeptiert Kindle Direct Publishing (KPD) auch.) Dann alles wieder neu hochladen und heute morgen, sieh da: Wenigstens das Inhaltsverzeichnis ist jetzt ordentlich untereinander und nicht mehr in einem dichten Block. Ein Erfolg!

(Allerdings sitzt das Copyright in der Buchvorschau jetzt ziemlich komisch direkt unter dem Titel, aber das versuche ich gar nicht erst noch mal zu ändern. Das habe ich mir geschworen!) 

Es gibt schließlich noch genug zu tun, denn jetzt fängt die Selbstvermarktung an. Als erstes hab ich mal die Buchbeschreibung verbessert. Jetzt hab ich den folgenden Text hochgeladen:

Was geschieht, wenn ein Mensch gestorben ist? Wer ist für den Toten zuständig? Wie verändert sich der Leichnam? Welche Bestattungsarten gibt es? Wie kann man eine Trauerfeier individuell gestalten? Wie sehen unsere Begräbnisplätze aus? Welche Grabarten gibt es, und was muss man beachten, wenn man ein Grabmal aufstellen will? Wer erbt und wie kümmert man sich um den Nachlass?

Wenn ein Mensch stirbt, sind viele Fragen zu beantworten. Dieser Ratgeber erklärt verständlich und kompetent, was nach dem Tod geschieht und was zu bedenken ist. Er ist nicht nur für trauernde Angehörige gedacht, sondern auch für Menschen, die sich mit dem Abschluss ihres eigenen Lebens auseinandersetzen wollen.

Die Autorin forscht seit Jahren zur Kultur der Friedhöfe und der Trauer. Sie hat eine Reihe von Publikationen zu diesem Thema veröffentlicht. Dieses E-Book ist die vollständig überarbeitete und erweiterte Version ihres gleichnahmigen Titels, der 1998 im Herder Verlag erschienen ist.

Liebe Leser meines Blogs, was haltet ihr von dieser Ankündigung? Wird daraus klar, was man in meinem Buch finden kann? Weckt der Text Interesse für mein Thema? 

 

Dienstag, 23. April 2013

Der Ratgeber "Abschied nehmen" steht auf Amazon bereit!



 Hurra!!

Heute - zufällig sogar am Tag des Buches - habe ich meinen Ratgeber "Abschied nehmen - Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer" als E-Book auf Amazon veröffentlicht.

Es ist schon merkwürdig, wenn man den Vertrag dann schließlich gründlich durchliest und unterschreibt. Im Grund hat man fast keine Rechte, dafür aber viele Pflichten. Nun ja, zum Glück habe ich das Urheberrecht an meinem Buch damals vom Herder Verlag zurückgefordert und auch bekommen. Also verfüge ich über alle Rechte. Im übrigen habe ich das Buch völlig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Man kann jetzt also auch etwas über Internetfriedhöfe und den Internetnachlass darin finden. Ansonsten sah das Inhaltverzeichnis in der Vorschau so aus, wie in den beiden Bildern nebenan.

Aber ach du Schreck: War in der Vorschau noch alles in Ordnung, so ist jetzt auf der Amazon.de Seite das Inhaltsverzeichnis auf einmal zusammengeschrumpft und die Titel stehen alle hintereinander, ohne die urprüngliche Unterteilung in fünf Teile!

Und Hilfe, ich weiß nicht, ob und wie ich das noch ändern kann!!

Donnerstag, 18. April 2013

Der Ratgeber Abschied-Nehmen ist fast fertig

Das neue Titelbild für den
Ratgeber "Abschied nehmen"
Im letzten September habe hier das neue Titelbild veröffentlicht und geglaubt, es würde nur noch wenige Wochen dauern, bis ich meinen überarbeiteten Ratgeber zum Abschied nehmen als mein erstes E-Book ins Netz stellen würde.

Aber weit gefehlt. Irgendwie kam immer wieder etwas dazwischen und ich kam mit der Arbeit nicht so voran, wie ich eigentlich wollte. Doch jetzt ist es endlich soweit. Gerade habe ich die Seite über die Autorin, also über mich selbst, fertig geschrieben. Das ist immer etwas merkwürdig, wenn man von sich in der dritten Person spricht, finde ich ...

Alle Texte sind überarbeitet. Die neuesten Entwicklungen sind eingefügt. Literatur und Links sind neu gestaltet (ach ja, 1998 gab es überhaupt noch keine Links in diesem Buch!). Damit steht das E-Book bei Pressbooks schon fix und fertig da. Ich habe mich dabei gegen Bilder entschieden. Das passt nicht richtig in den Text finde ich und hoffe, dass meine zukünftigen Leser das ähnlich sehen.

In den nächsten Tagen werde ich schauen, wie es aussieht, wenn ich alles von Pressbooks nach Amazon hochlade.

Bitte die Daumen drücken, dass es keine Probleme gibt und dass bei Amazon alles genauso aussieht wie jetzt bei Pressbooks!!!


Samstag, 19. Januar 2013

WirtschaftsWunderWagen - Fahrzeuge der 1950er Jahre

Das Prototyp-Museum in Hamburg ist immer mal wieder einen Besuch wert und da ich in meinem früheren Leben einmal eine Isetta besaß - damals galt sie höchstens als ulkiges Relikt vergangener Jahre - interessierte mich natürlich die Ausstellung "Wirtschaftswunderwagen" besonders.

Tatsächlich fand ich, dass dort alles stimmte. An Pfeilern versammelte Texte und Bilder informieren über die Zeit und das nicht zu viel und nicht zu wenig. Großartige Ausstellungsstücke -  darunter zum Beispiel ein VW-Bulli als Übertragungswagen eines Rundfunksenders - geben einen Eindruck von der Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg und natürlich - extra für mich - eine Isetta ist auch dabei und zwar eine ganz besondere, sie ist nämlich "wüstentauglich" durch die Luftlöcher in der Tür!

Isettas, die linke mit Schlitzen für den Wüstenwind (Foto Leisner)





Hier also ein paar eigene Bilder vom Museumsbesuch und der Ausstellungsflyer:


Mopetta (Foto Leisner)
Übertragungswagen im VW-Bus (Foto Leisner)

Samstag, 29. Dezember 2012

Clärenore Stinnes - Wie ich mit kleinem Wagen durch Rußland fuhr

In den letzten Tagen habe beim Surfen ein besonderes Weihnachtsgeschenk der Staats- und Universitätbibliothek Dresden gefunden. Dort kann man schon eine ganze Menge von digitalisierten historischen Büchern finden (u.a. übrigens auch eine schöne Sammlung historischer Kochbücher Bibliotheca Gastronomica). Und gerade wurden mehrer Jahrgänge von Zeitschriften und Illustrierten aus den 1920er Jahren veröffentlicht, die mich zum Stöbern, Lesen und Bilder-Anschauen verführt haben.

Mein schönster Fund war dabei ein Artikel, den Clärenore Stinnes über ihre Erlebnisse auf "der großen Autoprüfungsfahrt mit dem Wagen durch den Kaukasus" 1925 selbst verfasst hat.

Zur Erinnerung: Clärenore Stinnes war der erste Mensch, der eine Reise um die Welt mit dem Auto gewagt und durchgeführt hat! Auf den schönen Film, in dem man originale Filmausschnitte von dieser Reise sieht, habe ich schon in einem anderen Post in diesem Blog hingewiesen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Artikel und Bilder zum Thema "Auto" und das nicht nur in der Zeitschrift "Uhu", für die "Fräulein Stinnes" geschrieben hat. So zum Beispiel auch diesen schönen Artikel über den ersten Damen-Automobil-Club in Deutschland in Revue des Monats Nr. 1,1926/27.

Man kann also in den verschiedenen Zeitschriften der Slub Dresden sozusagen auf Schatzsuche gehen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!