Sonntag, 12. Januar 2025

Aktivitäten

Auch wenn es auf diesem Blog so aussieht: Es ist nicht so, dass ich nichts von Aktivitäten zu berichten hätte. Mir fällt es nur schwer, sie zusammen zu fassen, weil ich auf verschiedenen Themenfeldern unterwegs bin.

Aktuell habe ich mich gerade mit der Geschichte der Feuerwehr vor 1875 beschäftigt und zwar speziell in der Grafschaft Rantzau. Daraus ist ein Text für die Broschüre der kommenden Ausstellung im Museum der Grafschaft Rantzau in Barmstedt entstanden. Und ich werde auch die Informationen innerhalb der Ausstellung zu diesem Thema bearbeiten. Eröffnen wollen wir am 29.3.2025. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

Und noch eine Information zu diesem Museum: In diesem Sommer wird es im und um das Museum herum wieder ein Wochenende voll von "Barockem Leben auf der Schlossinsel" geben! Die Vorbereitungen laufen gerade an. Vielleicht gibt es dann auch eine Lesung zum Thema "Feuer und Feuerlöschen im 18. und 19. Jahrhundert". Jedenfalls sammele ich schon Texte.

Auch sepulkral bin ich immer noch unterwegs. Allerdings nicht mehr für die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel. Das ist mir inzwischen sozusagen "zu weit weg", was allein schon die Entfernung von meinem Wohnort anbetrifft. Allerdings unterstütze ich die Kampagne das Museum für Sepulkralkultur zu erhalten und neu aufzustellen. Es ist der einzige größere Ort in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa, an dem das Thema Tod, Sterben, Bestatten, Trauern und Erinnern seinen kulturellen Platz hat. (Komisch allerdings, dass diese Kampagne auf der offiziellen Seite des Museums nicht zu finden ist. Oder hab ich was übersehen?)

Daneben bin ich weiterhin in der Redaktion unserer Zeitschrift "Ohlsdorf-Zeitschrift für Trauerkultur" aktiv. Jede zweite Ausgabe verantworte ich redaktionell. So zum Beispiel das nächste Heft, in dem sich der Schwerpunkt um das Thema "Kultur auf dem Friedhof" dreht. Außerdem erscheint demnächst ein Beitrag von mir in der Zeitschrift "Friedhofskultur" zum Thema Farbe und Friedhof. Und zwischendurch befülle ich auch - allerdings inzwischen seltener als früher - meinen Blog "Friedhofsfreunde".

Und dann gibt es auch noch einmal im Monat Kunstsurfen, zu dem ich online alle einlade, die Lust haben eine Stunde lang über Kunstwerke zu reden. Die besuchten Werke und was wir so dazu gesagt haben, veröffentliche ich dann im Blog "Kunstsurfen".

Und mit allem bin ich so beschäftigt, dass ich vergesse hier zu posten.... 😀

Donnerstag, 2. Mai 2024

Bertha Benz - Briefmarke zum 175. Geburtstag


Zum 175. Geburtstag von Bertha Benz am 3. Mai hat die Post eine Sonderbriefmarke herausgegeben. 

Das Datum hat auch dazu geführt, dass man mich gefragt hat, ob ich für die Carl-Benz-Schule und das Ökumenische Bildungszentrum St. Clara in Mannheim einen Vortrag über ihr Leben halten wolle. Ich habe zugesagt. Der Vortrag findet hybrid statt, in der Carl-Benz-Schule mit mir online zugeschaltet. Hier ist die Einladung: 


Freitag, 28. Oktober 2022

Rückschau - Barockes Leben auf der Barmstedter Schlossinsel

Daumendrücken hat geholfen, wir hatten wunderbares Wetter auf der Schlossinsel in Barmstedt. Es kamen zahlreiche Besucher, die sich intensiv mit den Darstellern unterhalten haben. Unser Fazit: Insgesamt eine tolle Veranstaltung und ein großartiges Wochenende. Übrigens fand auch unsere Lesung eine ganze Reihe interessierter Zuhörer und Zuhörerinnen.

Und: Wir werden im nächsten Jahr am 2. und 3. September wieder zum "Barocken Leben auf der Schlossinsel" einladen 

und freuen uns schon darauf! Während in diesem Jahr die Ausstellung über den Grafenmord mit dem Wochenende des Barocken Lebens zuende ging, wird im nächsten Jahr eine Ausstellung über historische Wandfliesen im Museum der Grafschaft Rantzau auf der Schlossinsel zu sehen sein (vom 4.2.-24.9.). Wir wollen dazu jemand einladen, der zeigt, wie man diese Fliesen hergestellt hat. Und vielleicht gibt es dann auch eine Lesung zu den vielen biblischen Geschichten, die auf den Fliesen dargestellt sind.

Hier kommen noch ein paar Bilder von diesem Jahr:

Historische Feuerwaffen bei der barocken Jagd (http://barockjagd.de/)

Der Fischer mit seiner Seilerbahn (https://www.historischerfischer.de/)

Die Brauerei

Klöppeln und Lederarbeiten (https://www.hist-seil.de/lederarbeiten/flask/)

Eine Dame in bürgerlichem Kostüm
Der Postillon mit seinem Horn

Kinderspielzeug aus alten Zeiten
  
"Les Boutonnières" zeigen, wie man Knöpfe herstellt.


Mittwoch, 17. August 2022

Barockes Leben - Frauenleben in Hamburg

 

Am Wochenende (20. und 21.8. 2022) geht es auf der Schlossinsel in Barmstedt (das liegt in der Nähe von Hamburg) hoch her, denn das kleine Regionalmuseum dort erwartet eine bunte Schar von Gästen aus der Barockzeit. Um 11 Uhr werden sie am Sonntag von der Stadt Barmstedt und den Museum der Grafschaft Rantzau offiziell willkommen geheißen. 

Dann haben sie schon ihre Zelte und Stände um das Museum herum aufgebaut. Dort zeigen sie den Besuchern, wie man damals lebte und wie man seine Sachen selber machte, also z.B. Knöpfe und Bänder herstellt, Seile dreht (da können dann auch Kinder mitdrehen) oder Bier braut, aber auch wie ein Vorderlader-Gewehr funktioniert und vieles andere mehr. 

Das historische Gewehr wird übrigens an jedem Tag um 13:00 vorgeführt, da gibt's dann auch einen lauten Knall, wenn eine Papierkugel abgeschossen wird. Um 14 Uhr wird dann Forstdirektor a. D. Hans-Albrecht Hewicker Besucher zum nahegelegenen Schauplatz des grausamen Grafenmordes im Rantzauer Forst vor dreihundert Jahren führen. Die Ausstellung zu diesem Ereignis ist an diesem Wochenende zum letzten Mal geöffnet!

Und auch ich selbst werde aktiv dabei sein. Nein, ich erscheine nicht in barocker Kleidung, um die Frage gleich zu beantworten. Aber ich habe zusammen mit der Vorbereitungsgruppe des Museums eine Lesung mit dem Titel "`Fromm und keusch musst du sein` - Hamburger Frauenleben im 18. Jahrhundert" ausgearbeitet. Wir werden an beiden Tagen um 16:00 im Museum der Grafschaft Rantzau Auszüge aus den Autobiografien der Pastorenfrau Margarethe Elisabeth Milow und der Schauspielerin Karoline Schulze-Kummerfeld vorlesen und von ihrem Leben erzählen.

Ich bin sehr gespannt auf das Wochenende! Und bitte Daumen drücken, dass es nicht zu viel regnet.

Samstag, 13. November 2021

Cemetourism - Friedhöfe mit Geschichten zum Erzählen

 Den 11. und 12. November habe ich hauptsächlich am Computer verbracht. Die Jahreskonferenz der ASCE (Association of significant cemeteries) wurde online über Zoom abgehalten und ich hatte mich mit einem eigenen Vortrag über die Museen auf dem Ohlsdorfer Friedhof angemeldet, der auch in das Programm aufgenommen worden war. Natürlich ist es etwas aufregender einen Vortrag auf Englisch zu halten als auf Deutsch, besonders wenn es viele Muttersprachler im Publikum gibt, deren schnelles Englisch schon eine Herausforderung bildet. 

Doch abgesehen davon, waren es zwei ausgefüllte Tage, in denen ich viel Neues gesehen habe: Für mich wurde besonders die Vielfalt der Europäischen Friedhöfe sichtbar, denn die Beiträge reichten von türkischen Grabmalen und zu den Friedhöfen der europäischen Juden. Außerdem wurde über Veranstaltungen auf Friedhöfen berichtet, unter denen mich die "Museumsnacht" auf dem Bellu Friedhof in Bukarest besonders beeindruckt hat. 

Das Programm der Tagung habe ich schon in meinem Blog Friedhofsfreunde veröffentlicht. Dort werde ich auch den Link auf die Videos von der Tagung setzen. Die Vorträge sind aufgenommen worden und sollen im Netz veröffentlicht werden. Hier Titelbild und Gliederung meines Vortrags: 




Donnerstag, 20. August 2020

Scientia Mortuorum in der Festung Grauerort

Eröffnung des Festivals durch Anja Kretschmer (alle Fotos sind von der Autorin)
Dr. Anja Kretschmer, die mit dem "Friedhofsgeflüster" deutschlandweit über Friedhöfe führt, hat in diesem Jahr zum dritten Mal zu ihrem "Wissensfestival" mit dem Titel "Scientia Mortuorum" eingeladen. Es findet immer an einem anderen, mehr oder weniger verlassenen Ort statt. Dieses Jahr war es in meine Nähe in die Festung Grauerort bei Stade gekommen. Wegen Corona fanden die Programmpunkte unter freien Himmel statt. Bei sommerlich heißen Temperaturen suchten die Menschen den Schatten! Trotz Corona konnten deutlich über hundert Menschen - beim Herumgehen mit Masken, auf den Stühlen ohne - ein vielfältiges Programm erleben, das den Tod in den Mittelpunkt stellte und vielleicht nicht unbedingt für schwache Nerven zu empfehlen ist:

Bei über 30 Grad suchen die Zuhörerinnen den Schatten

Juliane Uhl erzählte sehr lebendig von ihren Erfahrungen im Krematorium sowie von ihrer künstlerischen Arbeit und schloss mit Frage, was sie selbst vom Tod gelernt habe, und der Antwort "Das Leben ist ein Imperativ!". Roman Shamov las drei Kapitel aus seiner noch nicht erschienenen Biographie, darunter einen bewegenden Text von einem Friedhofsbesuch. Der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Püschel stellte seine Arbeit vor und berichtete zum Schluss von einem haarsträubenden Mordfall. Rurik von Hagens ließ die Zuhörer an der Entwicklungsgeschichte der Plastination teilhaben, die sein Vater Prof. Gunther von Hagens in den 1970er Jahrent entwickelt hat und die heute in Guben zuhause ist. Und sptäer am Abend berichtete von der Thanatologe Joerg Vieweg als "Zauberer der Entstellten" von den Möglichkeiten der Wiederherstellung toter Körper. 

Prof. Püschel stellte auch seine Bücher vor.
Daneben fanden Führungen durch die Festung statt, ein Korso der historischen Leichenwagen setzte sich in Bewegung, Kurzfilme zum Thema flimmerten über die große Tageslicht-Leinwand, auf der jedes Bild gestochen scharf zu erkennen war. Eine Fotoausstellung war zu sehen, DER TOD zeigte sich zwischendurch in den düsteren Gemäuern der Festung mit Kutte und Sense und war abends, als ich das Festival schon verlassen hatte, auch mit seinem Programm zu hören und Roman Shamov wanderte singend durch die Gewölbe.

Rundum eine - kann man das bei diesem Thema sagen? - sehr bunte und auch informative Veranstaltung, allerdings hat der TOD recht, wenn er auf seiner Seite schreibt, dass dort "den ganzen Tag über Leute vom Fach (Bestatter, Kriminalbiologen, Friedhofsführer) Vorträge halten und sich die schwarze Szene trifft". 

Fotoausstellung im Gewölbe von Marcus Rietzsch, Berlin "Ein letzter Augenblick"

Einige der historischen Leichenwagen

 

Mittwoch, 22. Juli 2020

Es ist da! - Bestattungslexikon Bd. 4 ist erschienen.


So liegt er jetzt auf meinem Tisch, der neue und letzte Band des Bestattungslexikons! Er hat 303 Seiten, schw-w. Abbildungen und kostet 49,00 Euro. Zu bestellen ist er beim Sepulkralmuseum oder beim Fachhochschulverlag, sowie natürlich über alle Buchhandlungen zu erwerben.

Sonntag, 31. Mai 2020

Bestattungslexikon Band 4 ist zum Druck freigegeben

Wauw! Wir sind in der Zielgeraden!

Cover Band 4 Bestattungslexikon mit Totentanzbild
Endgültiges Cover des 4. Bandes mit Totentanzbild

Das hatte ich Ende Mai geschrieben und dann kam es doch noch anders. Der Verlag monierte das Coverbild und es musste etwas Neues gesucht werden. Jetzt ist ein Bild gefunden, das - so sehe ich das jedenfalls - ausgezeichnet zum Lexikon passt, zeigt es doch das älteste bekannte Bild einer Druckerei und Buchhandlung, in denen der Tod wütet.

Der Holzschnitt stammt aus dem französischen Totentanz "La Grant danse macabre des hommes et des femmes" (f. 7r (b1r), gedruckt von Matthias Huss in Lyon, 1500, Princeton University Library, Digitalisat: http://arks.princeton.edu/ark:/88435/ms35td33q gemeinfrei). Ich finde das Bild ungemein richtig für ein Lexikon, das sich mit der Bestattungskultur in den Medien befasst; zeigt es doch wie der Tod mit der - im ausgehenden Mittelalter ganz modernen - Erfindung des Mediums "gedrucktes Buch" umgeht.

Heute (16.06.2020) ist das Lexikon mit dem neuen Titelbild schließlich zum Druck freigegben worden und wird in vier bis fünf Wochen fertig sein.

Nach drei Jahren Arbeit - ich habe mehrfach in diesem Blog berichtet (11. April 2018, 11. Mai 2019, 6. September 2019, 27. Dezember 2019, 8. April 2020) - ist der vierte und letzte Band des Bestattungslexikons also fast fertig. Insgesamt haben zwölf Autorinnen und Autoren darin knapp über 200 Stichworte bearbeitet.Ich freue mich an diesem Werk sowohl als Autorin wie als Lektorin mitgearbeitet zu h


aben. Und jetzt warte ich darauf unser Werk endlich gedruckt und gebunden in den Händen zu halten.

Montag, 25. Mai 2020

Knusper-Apfelkuchen

Das Internet ist eine Fundgrube! Und es ist toll, dass inzwischen auch Menschen in höherem Lebensalter dort aus ihrer Berufserfahrung berichten. Das kann nämlich sehr lecker sein, wie ich an Peters Backblog ausgetestet habe. Hier der Erfolg seines Rezeptes "Knusperapfelkuchen":

Knusper-Apfelkuchen nach Rezept von Peters Backblock

Sonntag, 3. Mai 2020

Und noch etwas zur Geschichte der Pest

In einer Facebook-Gruppe fand ich diesen Hinweis auf das "Pest-Dorf" Eyam in England, von dem ich noch nie gehört hatte. Die Bewohner haben sich während der großen Pest von London 1665-1666 selbst unter Quarantäne gestellt. Sie haben dabei in Kauf genommen an der Seuche zu sterben und zugleich haben sie durch ihre Entscheidung die Nachbardörfer und -städte vor der hochansteckenden Krankheit bewahrt.

Stein an der Grenze zu dem Dorf Eyam mit Löchern für
Münzen zum Tausch gegen Lebensmittel.
Quelle: Von Smb1001 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9848293
Auf Wikipedia ist zu lesen, dass die Pest das Dorf in mit Rattenflöhen befallenen Stoffballen erreichte, die aus London kamen. Der erste Tote wurde wurde am 7. September 1665 begraben. "Nach weiteren Todesfällen wandten sich die Bürger an ihren Vorsteher, den anglikanischen Priester William Mompesson sowie den puritanischen Pfarrer Thomas Stanley. Beide beschlossen eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit zurückzudrängen. Dazu gehörte auch, dass Familien ihre Toten selbst zu begraben hatten, und die Verlegung des Gottesdienstes von der Pfarrkirche St. Lawrence nach Cucklett Delph, einer nahen Kalksteinformation im Freien. Die Bewohner sollten damit genügend Abstand zueinander halten können, um sich nicht gegenseitig zu infizieren. Die wichtigste Entscheidung war jedoch, eine Quarantäne über das Dorf zu verhängen, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern."  Weniger als ein Viertel der einstmaligen Bewohner überlebten die Pest.

Das vorrausschauende und aufopferungsvolle Verhalten der Dörfler von Eyam wurde später in zahlreichen literarischen Werken gewürdigt

Mittwoch, 8. April 2020

Die Pest in Literatur und Film - Lexikon der Bestattungskultur Band 4

Der vierte Band des Bestattungslexikons ist nach der Zweitkorrektur wieder beim Verlag gelandet. Doch leider kann der Erscheinungstermin aufgrund der augenblicklichen Pandemie noch nicht festgelegt werden. Da ich darin aber den Artikel über die Pest verantwortet habe, erlaube ich mir sozusagen aus gegebenem Anlass diesen Text mit ein paar Links und in leicht gekürzter Form hier vorab zu veröffentlichen zu geben. Vielleicht ist es richtig in diesen Zeiten auch daran zu denken, dass es immer wieder "gute" und "schlechte" Tage für die Menschheit - in diesem Text nur in Bezug auf Europa, heute leider in der ganzen Welt - gab bzw. gibt:

Arnold Böcklin, Die Pest, 1898 (Quelle: Kunstmuseum Basel)
Pest 

Auch wenn die verschiedenen, stark ansteckenden Infektionen, die in kurzer Zeit Menschen in großer Zahl dahinrafften, unterschiedliche biologische Auslöser hatten haben, so werden doch im allgemeinen Sprachgebrauch Seuchen und Epidemien meist unter dem Namen der Pest subsumiert. Schon in der Bibel wird die Pest mehrfach erwähnt, so z. B. im Buch Samuel, wo erzählt wird, dass in Israel 70 000 Mann an der Krankheit starben. Bei den alten Griechen wird die Pest im ersten Gesang der Ilias erwähnt. In Platos Symposium kommt die Priesterin und Seherin Diotima vor, deren Opfer angeblich die Pest in Athen um zehn Jahre hinausschob. Die Krankheit – auch „attische Seuche“ genannt – brach tatsächlich 430 v. Chr. aus und Thukydides, der sie als Kind miterlebte, hat ausführlich darüber berichtet.

Bis in das 8. Jahrhundert hinein wurde Europa etwa alle zwölf Jahre von einer Pestepidemie heimgesucht, wie aus verschiedenen historischen Berichten hervorgeht. Im späten Mittelalter überrollte zwischen 1347–1352 eine große Pestwelle den Kontinent. Vom Ausbruch der Krankheit in Florenz und ihrem verheerenden Verlauf erzählt Giovanni Boccaccio am Beginn seines „Decamerone“ (zwischen 1349 und 1353). Sein Text enthält einen Großteil jener Motive, die auch spätere Pestberichte prägen: die genaue Beschreibung der Krankheitszeichen; den Bericht vom massenhaften Sterben und die Bemühungen, die Toten zu begraben und die Lebenden vor der Ansteckung zu schützen. Besonders die allgemeine Hilflosigkeit und der Verfall der Sitten werden plastisch dargestellt. Obgleich keine unmittelbare Verbindung der Totentanz-Texte zum „Schwarzen Tod“, wie die Pest auch genannt wird, nachweisbar ist, so nimmt man doch an, dass diese eng mit diesem Ausbruch der Epidemie verbunden sind.

Samstag, 21. März 2020

Zum Tod von Elisabeth Hartnagel, der Schwester von Sophie Scholl

Weiße Rose (Quelle und Dank Bild von cor gaasbeek auf Pixabay) 
Im letzten Monat erreichte mich die Nachricht, dass Elisabeth Hartnagel geb. Scholl einen Tag nach ihrem hundertsten Geburtstag gestorben ist. Vorgestern wurde ihre Urne auf dem Bergfriedhof in Stuttgart beigesetzt.

Ich bewahre gute Erinnerungen an sie. Sie war es, die mir es ermöglicht hat meine Biographie über Sophie Scholl zu schreiben. Als der Verlag mit dieser Anfrage an mich herantrat, war ich zunächst sehr zögerlich. Doch kurz darauf starb die älteste Schwester Inge Scholl, die bis dahin das Familienarchiv behütet und das Bild der "Weißen Rose" geprägt hatte. Damit war dieses Archiv für's erste nicht mehr zugänglich. Ich fragte bei Elisabeht Hartnagel an, ob ich sie für eine mögliche Biographie ihrer jüngsten Schwester interviewen dürfte. Dabei war für mich klar, ich würde mich nur an die Arbeit machen, wenn sie zusagen würde.

Und sie sagte sehr freundlich zu. Sie lud mich ein nach Stuttgart zu kommen und ihre Unterlagen einzusehen. Ich durfte sie befragen und sie öffnete mir den Kreis der Freundinnen aus der Zeit im Bund deutscher Mädel, zu denen sie und ihre Schwester Sophie gehört hatten und die sich immer noch regelmäßig trafen. So konnte ich unter anderem auch Interviews mit Susanne Hirzel-Zeller und Anneliese Roscoe und anderen alten Freundinnen und Bekannten von Sophie Scholl über ihre Erinnerungen führen. (Alle Interviews, die in meinem Buch genannt sind, habe ich als Quellen dem Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg in Ulm e.V. zur Verfügung gestellt.)

Elisabeth Hartnagel und ihr Mann, der damals schon schwer krank war, aber sein Langzeitgedächtnis behalten hatte, beherbergten mich zwei Tage und Nächte in ihrer Wohnung und halfen mir auf alle erdenkliche Weise. Ich erinnere mich an eine große Freundlichkeit und Wärme, mit der sie mich aufgenommen haben und das große Interesse, dass sie daran hatte, dass ich ein umfassendes Bild vom Leben ihrer beiden Geschwister zeichnete.

VIELEN DANK!

Freitag, 27. Dezember 2019

Bestattungslexikon Band 4 - Es geht in die Endrunde

Figurengedicht "Sanduhr" von Theordor Kornfeld
(Quelle: Staats- und Universitätsbibliothke Göttingen) 
Passend zum Ende des Jahres geht jetzt auch die Arbeit am Lexikon in die Endrunde.

Das heißt: Der Text ist vom Verlag gesetzt und mit Bildern versehen und wir sitzen an der - fast letzten - Korrektur. Wir kann ich dankenswerter Weise sagen, weil die Bibliothekarin des Sepulkralmuseums in Kassel die ganzen 304 Seiten gerade als erste auf Fehler hin durchgesehen hat. Leider hat sie furchtbar viel gefunden! Und jetzt lese ich nach dem Prinzip "Vier Augen sehen mehr als zwei" sozusagen noch einmal hinterher. Und ja, auch ich finde noch Fehler! Das geht von falschen Trennungen, über Satzzeichen bis zu falschen Namensschreibungen. Und das ist mir richtig unangenehm, dachte ich doch, ich hätte beim Lektorieren der Texte schon extrem genau korrigiert. Aber wenn man jeden im Text genannten Namen - und das sind viele! - noch einmal überprüft, dann merkt man erst, wie ungenau geschrieben wird - ich nehme mich mit meinen eigenen Texten da nicht aus!

Wie geht es weiter? Bis zum 6. Januar soll diese Korrektur fertig sein. Dann geht der Satz zurück an den Verlag und alle Korrekturen werden in das PDF eingearbeitet. Das kommt noch einmal zurück zur Überprüfung, ob alles richtig eingearbeitet ist. Danach kann der Druck losgehen!

Ich bin gespannt, wann das Buch erscheint. Der Termin für die Vorstellung ist noch nicht festgelegt, aber das Frühjahr ist dafür schon mal sicher, denke ich. Das neue Jahr kann also gut anfangen.

Und natürlich wünsche ich den geneigten Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein

Gutes Neues Jahr 2020!


Montag, 25. November 2019

Salemer Dialog - sterben die Dorffriedhöfe?

Gestern war ich beim Salemer Dialog eingeladen, in dem es um die beiden Friedhöfe in Salem (Schleswig-Holstein) und Sterley ging. Die Frage, wie Friedhöfe weiter bestehen können, ist inzwischen auch auf dem Dorf angekommen. Es gab bei der gut besuchten Veranstaltung viele Fragen, die sich darum drehten, wie Friedhöfe bzw. die für Friedhöfe Zuständigen die Zukunft gestalten und ihre besonderen "Seelenorte" erhalten können.

Ich habe vorher noch ein paar Bilder von den beiden Friedhöfen gemacht. Besonders der Silberberg in Salem mit seiner Kapelle, die von dem bekannten dänischen Baumeister Hansen 1838 erbaut wurde, beeindruckte mich durch seine Lage und Gestalt. Der Friedhof und die Kapelle stehen unter Denkmalschutz. Aber auch Sterley hat mit seiner alten Kirchen und der großen Eiche seinen besonderen Charme.
Salem Kapellenberg mit Friedhof

Sterley, Fußgängereingang zum Friedhof und zur Kirche

Sterley, historische Eisenkreuze vor dem Naturdenkmal der sehr alten Eiche

Freitag, 6. September 2019

Lexikon Bestattungskultur 4 - Fortsetzung

Der Totengräber,
aus: Christoph Weigel d. Ä., Ständebuch
Von Deutsche Fotothek, Gemeinfrei,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6484293 
Was lange wärt, wird - hoffentlich / wahrscheinlich / ganz sicher - endlich gut!

Vom 4. Band des Lexikons der Bestattungs- und Friedhofskultur habe ich hier schon berichtet. Vor Kurzem ist nun das Manuskript dieses letzten Bandes nach Kassel abgegangen und an den Verlag weitergeleitet worden, der die bisherigen Bände herausgegeben hat. Wenn alles nach Plan läuft, erwarten wir für Anfang 2020 das Erscheinen dieses Bandes, an dem eine ganze Reihe von Autorinnen und Autoren mitgeschrieben hat.

Jetzt wird in der Arge Friedhof und Denkmal in Kassel noch an den Abbildungen und den Bildrechten gearbeitet. Falls jemandem noch ein schönes Bild einfallen sollte, hier findet man die Liste der Stichworte aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Film und Fotografie, die für das Lexikon bearbeitet worden sind; darunter ist natürlich auch der Totengräber, der nicht nur in Shakespeares Hamlet eine Rolle spielt!

Dienstag, 27. August 2019

Strohfiguren in der Probstei


Jedes Jahr fahre ich Fahrrad in der Probstei um die Strohfiguren zu sehen. Dort werden schon seit 20 Jahren die Korntage gefeiert, zu denen ein Wettbewerb ausgeschrieben wird.

Dieses Jahr habe ich in Stakendorf bei den Wikingern am Tisch gesessen und in Bendfeld beim Schiffsuntergang die Möwen schreien und Wellen plätschern gehört! Und gerade lese ich, dass Bendfeld den Wettbewerb gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch!

 


Samstag, 11. Mai 2019

Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur - es geht weiter


Illustration zu "Melpomene oder Grablieder" (Bd.1) von Michael Jung:
"In Trauer klagt auf Gräbern Melpomene/doch heben uns
zum Himmel ihre Töne"
 (Quelle)
Schon im letzten Post habe ich von dem geplanten 4. Band des Lexikons der Bestattungs- und Friedhofskultur berichtet.

Inzwischen hat das Autorenteam fleißig gearbeitet: Es liegen ca. 200 Stichworte zum Themenkreis Tod und Sterben, Bestattung und Trauer in Literatur, Musik, Fotografie und Film vor, geschrieben von insgesamt zwölf Autoren!

Mir hat man das Lektorat übertragen und so arbeite ich mich jetzt Begriff für Begriff - in alphabetischer Reihenfolge - durch die fertigen Stichworte durch. Dabei stelle ich immer wieder fest, wie vielfältig und interessant diese Stichworte sind. Ich lerne gerade unheimlich viel über Film und Fotografie aber auch über Werke der Literatur und Musik. Unser Thema ist unglaublich umfassend! Entsprechend aufwendig ist auch die Arbeit am Lektorat. Bis zum Ende des Jahre wollen wir fertig sein. Ich werde weiter berichten...

Und damit der Post nicht so trocken ist, hier ein Beispiel für einen der Begriffe (wobei ich die Quellen- und Literaturhinweise hier erst einmal auslasse):

Melpomene

(altgriechisch „die Singende“) ist die Muse der tragischen Dichtung und des Trauergesangs. Wie ihre Schwestern, die acht anderen olympischen Musen der Antike, ist sie die Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Ihre Symbole sind die weinende Maske und die Keule oder der Dolch. Ihre tragische Maske wird oft mit der lachenden Maske der Thalia, der Muse der unterhaltenden Dichtung, zusammengebunden. Beide Masken zusammen stehen symbolisch für das Theater.

Die Zahl der neun Musen und ihre Zuordnung entstammt der Theogenie des Hesiod (6. Jh. v. Chr.). Dichter riefen die Musen um Unterstützung und Inspiration an. So bittet Horaz in einer Ode, in der es um den Tod eines Mannes namens Quintilius geht, Melpomene, der „der Vater mit der Kithara eine helle Stimme gab“ einen Trauergesang anzuordnen. Dieses Motiv der Anrufung wird in unzähligen späteren Gedichten aufgenommen. So heißt es zum Beispiel bei Anna Louisa Karsch in dem Gedicht „An die Melpomene wegen des Prinzen Heinrichs des jüngern Königlichen Hoheit“ (1763):  „…und rief, o Melopomene!/  Dich an mit tragischem Gefühl,/ Dich lud ich ein zum klagenden Gesange …“. Zudem erscheint diese Muse als trauernde Gestalt am Grab, wie zum Beispiel in der „Grabschrift“ für Schlegel von Heinrich Christian Boie (1764). Der Name der tragischen Muse kann aber auch selbst zum Titel für literarische Sammlungen werden, so z.B. von zwei Theaterstücken von August Klingemann, von denen eines ein Trauerspiel ist, oder von Grabliedern.  Michael von Jung, Pfarrer in Kirchdorf an der Iller, veröffentlichte 1839 unter diesem Titel im Selbstverlag 200 seiner Grablieder, die sich durch drastische Darstellung, Gottvertrauen, aufklärerischen Geist, aber auch unfreiwillige Komik auszeichnen.

Natürlich wird Melpomene auch gemeinsam mit den anderen acht Musen oder einzeln in Verbindung mit ihrer heiteren Schwester Thalia genannt. So wie Herodot die Historien hat auch Johann Wolfgang von Goethe seine Dichtung „Herrmann und Dorothea“ in neun „Gesänge“ unterteilt, die jeweils mit dem Namen einer der Musen übertitelt sind, allerdings ohne inhaltlich deren symbolischer Bedeutung zu folgen. Dagegen lässt Friedrich Schiller in seinen Xenien Shakespeares Schatten fragen, ob man in Schillers Zeit „den leichten Tanz der Thalia/ Neben dem ernsten Gang, welchen Melpomene geht“ sehe, worauf der Dichter antwortet: „Keines von beiden! Uns kann nur das Christlich-Moralische rühren,/ Und was recht populär, häuslich und bürgerlich ist.“

In der Musik ist Melpomene anscheinend relativ selten zu finden: Ludwig van Beethoven schrieb die Musik zu einem allegorischen Ballett, das 1801 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Darin wird die Geschichte des Prometheus erzählt, der zwei Bildnisse belebt und sie von Musikern und Musen – unter ihnen Melpomene für das Trauerspiel – unterrichten lässt.
BL

Mittwoch, 11. April 2018

Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur - Begriffe aus Literatur, Musik, Fotografie und Film

Bd. 5 des Lexikon der Bestattung-
und Friedhofskultur
Vom Lexikon der Bestattungskultur sind in Kassel inzwischen die Bände 1-3 und der Band 5 erschienen. Schon an dem zuletzt erschienenen Band 5 haben Mitglieder des damaligen Beirates für Grundlagenforschung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel mitgearbeitet. Er ist den Persönlichkeiten der Sepulkralkultur - also Personen, die einen wichtigen Beitrag zum Thema Sterben, Tod, Bestattung und Erinnerung geleistet haben - gewidmet. Auch ich habe dazu verschiedene Beiträge geschrieben und verantworte auch die Schlussredaktion.

Inzwischen ist der noch fehlenden Band 4 vom Beirat anvisiert worden. Ursprünglich sollte er das Thema der Bestattungs- und Friedhofskultur im Bereich der Medien beinhalten. Doch wurde bald klar, dass diese Aufgabe zur Zeit noch zu hoch gesteckt ist, da die Grundlagenforschung in vielen Bereichen fehlt. Deswegen wird sich dieser Band auf 100 (oder mehr) Begriffe aus Literatur, Musik, Fotografie und Film beschränkt, die mit Tod und Sterben zusammenhängen. Die Arbeitsgruppe für diesen Band, der auch ich angehöre, hat sich inzwischen auf eine Liste von Stichworten geeinigt, die zwar noch nicht endgültig, aber doch schon umfangreich ist. Es liegt auch schon eine ganze Reihe von Artikeln vor. Doch sind noch längst nicht alle geschrieben.

Falls jemand von meinen Lesern Interesse hat, das eine oder andere Stichwort zu bearbeiten, möge er oder sie sich bitte direkt bei mir melden (barbara.leisner(at)gmail.com). Ich stelle dann die Stichwortliste zur Verfügung. Es fehlen zum Beispiel noch Texte zu den Stichworten: Bestatter (Thema in lit/in Film) und Bestattung allgemein; Blut; Bühnentod; Giftmord; Heldentod; Henker; Kriegsfilm; Opfertod und andere.

Montag, 18. Dezember 2017

Engel in Kattendorf

Eglon van der Neer, Tobias wird von einem Engel begleitet,1690, Rijksmuseum Amsterdam
Für den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. in Hamburg hatten der inzwischen verstorbene Prof. Dr. Dr. Wenzel Lohff, Henriette Hochhuth und ich einst eine Lesung ausgearbeitet, die sich mit den Engeln beschäftigt. Wir haben sie zweimal für die Mitglieder des Förderkreises gehalten.

Jetzt zum 3. Advent waren die damals ausgewählten Texte mit musikalischer Begleitung im Resonanzraum in Kattendorf zu hören. Christine Worm, Gabriele Lütters und ich hatten die Lesung etwas gekürzt um Zeit für Musik zu schaffen. Von Christine am Flügel und von Gabriele mit der Leier begleitet, entfalteten die Gedichte und Geschichten eine ganz neue Wirkung. Dazu ließen die zu den Texten projizierten Bilder von Gemälden, Plastiken und Zeichnungen die unterschiedlichen Engel fast leibhaftig im Raum erscheinen. Die etwa zwanzig Zuhörer waren deutlich bewegt und spendeten am Ende lebhaften Beifall. Mir selbst hat die Lesung noch einmal viel Freude gemacht!

Sonntag, 11. Juni 2017

Sommer - Zeit für Oldtimertreffen

Immer wenn die wärmeren und trockenen Tage kommen, dann geht es wieder los mit den Oldtimertreffen und -veranstaltungen. Hier im Norden fängt es mit den Classic Motor Days am Hungrigen Wolf an. Dieses Jahr habe ich dort ein Video von einem besonderen Motorrad mit Beiwagen gemacht. Es stammt von einem Gutshof in Dänemark und hatte in seinem langen Leben nur wenige Besitzer!



Dann gibt es nette kleine Treffen überall auf dem Land, wo Bauern und Liebhaber mit ihren alten Treckern, Ackergeräten und Autos zusammenkommen, wie zum Beispiel beim Brander Oldtimer Pfingsttreffen ...



Aber es gibt natürlich auch die ganz großen Märkte, die sich mit der Veterama im Mannheim messen (können, wollen, dürfen??), wie in Bockhorn in Ostfriesland. Da sitzen die Bewohner dann am Wochenende des Oldtimermarktes bei Kaffee und Kuchen an der Straße und lassen die alten Autors an sich vorüberrollen, bis die alten Schätze schließlich auf den Wiesen und Feldern des Dorfes reihenweise nebeneinander stehen und von Besuchermassen bestaunt werden. Natürlich gibt es auch riesigen einen Markt, auf dem man sich wundern kann, was es so alles gibt und einen neuen Eigentümer finden soll!

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal dort. Hier ein paar eigene Eindrücke: