Montag, 17. April 2017

Ostern 2017

Ach du je, wie die Zeit vergeht! Erstmal wünsche ich natürlich noch allen meinen Lesern

Frohe Ostertage!

Das Bild stammt aus den Fliegenden Blättern (50.1919, Nr. 3847,
S. 154), die man online bei der (CC-BY-SA 4.0 by
Universitätsbibliothek Heidelberg) einsehen kann:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fb148/0104 

Und dann möchte ich doch einmal darauf hinweisen, dass ich sehr viel mehr in meinem Blog Friedhofsfreunde veröffentliche als hier. Dort kann ich einfach aktuell zum Thema historische Friedhöfe berichten. Monatlich einmal gibt es meistens auch einen Post auf dem Blog Kunstsurfen, dort geht es um die virtuellen Museumsbesuche, die ich im Rahmen von Senioren Lernen Online durchführe. Also ich bin immer noch aktiv. 
Nur hier in diesem Blog gibt es eben nicht so viel Neues zu berichten (:-(().

Samstag, 30. Juli 2016

Ein Leserbrief zu Sophie Scholl

Meistens weiß ich nicht, wer meine Bücher liest und was meine Leser darüber denken. Aber ab und kommt doch eine Nachricht aus der Leser/innen-Welt da draußen bei mir an. Und dann freue ich mich, wenn sie einserseits so positiv ist wie die Mail, die mich vor längerer Zeit erreichte, und mich andererseits auch auf Fehler in meinem Text aufmerksam macht.

Der Leser, ein ehemaliger Lehrer an einem "Sophie-Scholl-Gymnasium", schreibt, dass er ein Exemplars meines Buches über Sophie Scholl in die Hände bekommen hat, dessen Preis noch in D-Mark angegeben ist. (Da sieht man einmal, wie lange Bücher brauchen, bis sie gelesen werden, das muss ja noch vor 2001 gekauft worden sein!)

Samstag, 4. Juni 2016

Mein Vortrag in der Schwabenakademie Irsee

Eigentlich sollte ich heute nicht zuhause vor meinem Computer sitzen, sondern an der Tagung "Thana-Tourismus" in der Schwabenakademie Irsee teilnehmen. Das interessante Programm habe ich schon vor einiger Zeit in meinem Blog "Friedhofsfreunde" veröffentlicht. Morgen sollte ich dort meinen Vortag halten:

Vortrag zum Thema Thana-Tourismus
Doch die Reise aus dem hohen Norden in den Süden der Republik und die Anstrengungen der Tagung wären im Augenblick leider zu viel für mich und so musste ich meine Teilnahme vor zwei Wochen absagen. 

Mein Vortrag morgen wird ausfallen oder durch jemand anderen ersetzt werden. Aber er ist fertig und kann hier aus der Dropbox heruntergeladen werden. In dem Text sind alle Links zu den Bildern enthalten, die ich für meine Powerpointpräsentation benutzt habe.  

Montag, 12. Oktober 2015

Humanoide (II) - Olympias Fotoausstellung

Hunanoide II von Olympia (Foto B. Leisner mit
freundlicher Genehmigung von Olympia Sprenger)
Am Sonnabend hatte die Fotgrafin und Künstlerin Olympia zur Ausstellung nach Moorburg eingeladen. "Humanoide II" waren zu sehen. (Wie der Titel vermuten lässt, gab es auch schon eine Ausstellung "Humanoide I", über die ich leider nicht berichtet habe).

Der Begriff stammt aus der Science-Fiktion-Literatur und wird in Wikipedia als "Lebensformen und Maschinen, die ein menschliches oder menschen­ähnliches Erscheinungsbild aufweisen" erklärt.

Porträtreihe der Hunanoiden (II) von Olympia mit einer 
Besucherin  (Foto B. Leisner mit 
freundlicher
Genehmigung von Olympia Sprenger)
Der Titel passt perfekt, denn bei den Bildern handelt es sich tatsächlich um Porträts von Menschen aus Olympias Umgebung. Aber ihre Humanoiden sind nicht einfach nur Porträts. Olympias Kunst ist es, diese Bilder - jenseits der digitalen Technik ganz im analogen Verfahren - mit Abbildungen aus der Natur, der Medizin oder anderen Lebensbereichen so zu überblenden und anschließend chemisch zu überarbeiten, dass fremdartige Wesen erscheinen. Ihr menschlicher Ursprung ist zwar noch vorhanden, zugleich aber treten durch die Verfremdungen neue Wesenszüge auf, die zuvor unsichtbar waren.

Damit ist nicht gemeint, dass Olympia nicht auch lebensechte Porträts von hoher Qualität fotografiert, wie man auf ihrer Website sehen kann. Doch die Verfremdungen, die Überblendungen, der Überraschungseffekt, was hinter, über oder in den Bildern steckt, faszinieren die Künstlerin viel zu sehr. So vermag sie immer neue hunanoide "Lebensformen" aus ihren Fotografien hervorzuholen und man darf gespannt sein, was in ihrer Fotowerkstatt weiterhin entstehen wird.


Sonntag, 31. Mai 2015

Classic Motor Days am Hungrigen Wolf

Ja, so heißt der Ort wirklich "Hungriger Wolf". Er liegt ganz in der Nähe von Hohenlokstedt in Schleswig-Holstein.

Dort gibt es eine riesige aufgelassene Kaserne, einen aktiven Flughafen für Kleinflugzeuge und Fallschirmspringer und rundherum viel grüne Fläche.

Zum dritten oder vierten Mal - ich weiß es nicht genau - fanden dort an diesem Wochenende die "Classic Motor Days - Oldtimer auf der Rennstrecke und in der Luft statt".

Der Rundkurs war dazu neu ausgesteckt worden. Sowohl Autos - darunter auch einige schöne historische Renner - wie Motorräder kamen in den verschiedenen Läufen voll auf ihre Kosten.

Wie immer waren besonders die Motorradgespanne sehr eindrucksvoll, besonders wenn sie in den Kurven halb vom Boden abhoben. Die Veranstaltung hat viele Gäste angezogen und entwickelt sich offenbar immer mehr zu einem echten Event.

Wann sieht man auch schon mal alte Flugzeuge in der Luft und alte Autos am Boden und hört, welche "Urlaute" sie beim Fahren und Fliegen von sich geben.


Dienstag, 25. November 2014

Tagesgespräch auf WDR 5 zum neuen Bremer Bestattungsgesetz

Anonyme Grabstätte mit Tannengestecken zum
Totensonntag, Quickborn, Heidefriedhof
(Foto Leisner 2014)
Heute war ich eingeladen zur Sendung "Tagesgespräch" auf WDR 5. Es war nicht das erste Mal,dass ich in einem Rundfunkstudio war. Aber es ist doch jedemal so, dass ich anfangs richtig aufgeregt bin. Zum Glück legt sich das wieder während der Sendung. Das Tagesgespräch ist eine von diesen Sendungen, in denen die Hörer zu Wort kommen. Ich fand es richtig gut, wie der Moderator den Anrufern zuhörte, ihre Meinung zusammenfasste, kommentierte oder auch manchmal genauer nachfragte.

Überhaupt sind die Journalisten beim WDR 5 schnell, finde ich. Im Netz ist der Beschluß der Bremer Bürgerschaft über das neue Bestattungsgesetz noch kaum zu finden, da wird es im Rundfunk schon zum Thema gemacht.

Ab Januar 2015 darf in Bremen - und bislang nur in Bremen - die Asche Verstorbener im Freien und sogar auf dem eigenen Privatgrundstück ausgestreut werden. Damit ist der Friedhofszwang ein Stück weit aufgehoben. Eigentlich sollte das Gesetz noch weitergehen und auch erlauben, dass Hinterbliebene die Urne bei sich privat aufbewahren, wie es auch in den Nachbarländern schon länger üblich ist. Aber soweit wollten die Bremer mit ihrer Vorreiterrolle denn doch nicht gehen.

Auf jeden Fall muss ich jetzt mein E-Book "Abschiednehmen - Rat und Hilfe in den Tagen der Trauer" überarbeiten. Oder sollte ich vielleicht doch noch warten, ob Berlin und Baden-Würtemberg ihre Gesetze auch ändern?

Dienstag, 12. August 2014

Neue Ausgabe meiner Biographie von Bertha Benz

Aus den Ferien zurück erwartete mich ein Päckchen vom Casimir Katz Verlag. Dort ist die erste Auflage der gebundenen Ausgabe meiner Biographie von Bertha Benz inzwischen fast vergriffen.

Offenbar ist das Buch aber immer noch gefragt. Der Verlag hat es jetzt als Paperback zum günstigeren Preis von 19,80 neu aufgelegt. Das freut die Autorin!